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Rheinberg
Anwohner: Frage der Entwässerung muss geklärt sein

Rheinberg. Beim Info-Abend "SPD vor Ort" bei Steinhoff in Budberg geht es auch um das Neubaugebiet an der Rheinberger Straße. Von Uwe Plien

Beim Info-Abend der Rheinberger SPD im Budberger Hotel Landhaus Steinhoff mit rund 100 interessierten Bürgern (die RP berichtete) ging es auch um das geplante Neubaugebiet an der Rheinberger Straße/Rheinkamper Straße. Woytek Brzezinki vom Bauamt der Stadt Rheinberg informierte über den Stand der Dinge.

So erfuhren die Budberger, dass dort 100 bis 110 Wohneinheiten entstehen sollen - Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und auch Mehrfamilienhäuser mit maximal sechs Wohneinheiten. "Wir haben jetzt im August begonnen", so Brzezinski. "Bis Ende Januar soll die Infrastruktur für das Neubaugebiet fertig sein."

An der Kreuzung Rheinberger Straße (L155) und Eversaeler Straße wird ein Kreisverkehr gebaut. Allerdings erst, wenn das Baugebiet fertig ist. An der Einmündung Bischof-Roß-Straße sei auch mal über einen Kreisverkehr nachgedacht worden, doch habe man diesen Plan wieder verworfen.

Die Budberger hörten interessiert zu und meldeten sich mit vielen Anregungen zu Wort. So fragten sich einige, ob die Anbindung an die Rheinkamper Straße gut durchdacht sei. Gleich gegenüber liegt die Grundschule - "wenn das nicht morgens mal ein Verkehrskollaps gibt", sagte eine Zuhörerin skeptisch. Von Interesse war auch die tiefe Lage der Baugrundstücke. Sie müssen bis zu 1,80 Meter aufgeschüttet werden, um auf die Höhe der Baustraße zu kommen. Ob nun jeder Häuslebauer selbst dafür sorgen müsse, dass die nötige Erde angeliefert werde oder ob das zentral für alle geschehe, wurde gefragt. Nur wenige Wochen, nachdem bei einem Starkregen vielen Budbergern die Keller vollgelaufen sind, kam die Frage der Entwässerung natürlich schnell auf. "Ein neues Baugebiet bedeutet, dass neue Flächen versiegelt werden. Und das verkraftet das Kanalsystem nicht", meinte ein Anwohner der Bischof-Roß-Straße. Woytek Brzezinki wurde gebeten, unbedingt dafür zu sorgen, dass die Frage der Entwässerung im Stadthaus an die richtige Adresse käme.

Angesprochen wurde neben der Durchgangsstraße ("Sie soll möglichst zickzack verlaufen, damit langsam gefahren wird") auch die Zahl der Stellplätze und der gebotene Lärmschutz. Und ökologische Aspekte: Ob man sich denn darauf verlassen könne, dass neben den bereits gefällten Bäumen nicht noch weitere wegkommen. Ja, sagte Brzezinski, die Flächen seien jetzt so hergerichtet, dass gebaut werden kann.

Quelle: RP
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