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Neujahrsempfang
Das Ziel: Eine offene Gemeinschaft leben

Neujahrsempfang: Das Ziel: Eine offene Gemeinschaft leben
Dieses Trio sorgte für schöne Live-Musik beim Neujahrsempfang im Pfarrheim St. Anna: Marius Kehrmann am Klavier, Christian Koczy an Gesang und Violine und Barbara Koczy an Flöte und Gesang. FOTO: Armin Fischer
Rheinberg. Die Katholische Kirchengemeinde St. Peter feierte mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang den Auftakt ins neue Jahr.  Von Alexander Florié-Albrecht

"Ich freue mich, dass wir wieder ein volles Haus haben, Das zeigt, das uns allen dieser Abend wichtig ist", begrüßte der Vorsitzende des Pfarreirates, Marius Kehrmann, weit über 100 Gäste im Pfarrheim St. Anna zum Neujahrsempfang. Gemeinsam mit dem Musiker-Ehepaar Christian und Barbara Koczy setzte er am Klavier den musikalischen Rahmen, intonierten beide John Lennons "Imagine" als Ausdruck der Friedenshoffnung für 2017, boten irische Weisen mit Flöte Violine und sangen mit den Anwesenden das "Halleluja" von Leonard Cohen.

"Allen, die sich in 2016 und ins Gemeindeleben mit eingebracht haben", stattete Kehrmann (wie später Kaplan Dino Kakumanu als Sprecher des Seelsorgeteams) - den Krippenteams der Gemeindeteile allen aktiven Kirchengruppen seinen Dank ab.

Dabei dankte er insbesondere dem Seelsorgeteam, die sich nach dem Weggang von Pfarrer Wolfgang Schmitz ("Ein echter Einschnitt") aktiv mit eingebracht hatten. Pastoralreferent Werner Koschinski hob später auch die Arbeit des Diakons Karl-Heinz Hügen hervor, der mit seinen 80 Jahren auch an diesem Tag den Gottesdienst in der St.-Anna-Kirche mitgestaltet hatte.

Und die neue Küsterin Birgit Lond stellte sich vor. "Jeden Tag entdecke ich neue Dinge und Leute, die sagen .mach mal' , erzählte die 48-jährige und fügte schmunzelnd hinzu: "Ich hoffe, ich sehe Sie alle in der Kirche." 2017 sei ein wichtiges Jahr für die Gemeinde, verwies Kehrmann auf das Jubiläum der Gemeindefusion ("Wir werden 10"), in dessen Rahmen "die Eigenständigkeit der Gemeinde erhalten und Synergien geschaffen worden sind", und auf den "erstmaligen Pastorwechsel" im Februar. "Alle, die ihn kennengelernt haben, denken, der Bischof meinte es mit uns gut", drückte Kehrmann die Hoffnung aus, mit Martin Ahls weiterhin eine "einladende Gemeinde vor allem für die Menschen in Rheinberg" und alle Personen, egal welcher Konfession, zu bleiben und den fertiggestellten Pastoralplan weiterzuentwickeln.

"Wir wollen Gemeinde vor Ort in den Bezirken weiterleben - in Budberg, Orsoy, Eversael, der Innenstadt, am Annaberg und perspektivisch mit Ossenberg und Borth", sagte er. Später im Gespräch machte er deutlich, dass man den Zusammenschluss mit den beiden Gemeinden "zeitlich nicht festlegen kann. Das wird aber kommen". Erfreulich;: Eine kleine Abordnung aus der St.-Evermarus-Gemeinde war zum Neujahrsempfang gekommen.

Anschließend nutzten die Gemeindemitglieder bei einem Büffet die Gelegenheit zum Austausch. "Ich hoffe, dass wir eine gute Führung kriegen", sagte Käthe Albeck. "Und dass die Kirchengemeinden zusammenwachsen - für einige ist as noch Überwindung", meinte der Borther Gerhard Hochberg.

Ulla Czechan freut sich als Leiterin des St.-Anna-Kindergartens auf den schon weit gediehenen Neubau mit Platz für die U3-Betreuung für die bald 50 Jahre alte Einrichtung. "Das jüngste Kind wird dann acht Monate alt sein. Da kommen dann auch die ganz Kleinen zu uns", so die Erzieherin. Statt wie bisher 48 sorgen dann 52 Kinder für Leben in der Kita St. Anna.

Quelle: RP
 
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