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Rheinberg
Im nächsten Schuljahr gibt es zehn neue Grundschulklassen

Rheinberg. Die Verteilung der künftigen i-Dötzchen auf die neuen Klassen dürfte diesmal weitaus einfacher ablaufen als beim letzten Mal. Bisher sind für das Schuljahr 2017/2018 225 Kinder zur Einschulung angemeldet. Sie bilden insgesamt zehn erste Klassen. Für die katholische St.-Peter-Schule sind 49 Jungen und Mädchen (zwei Klassen), für die Schule am Deich in Wallach ebenfalls 49 (zwei Klassen), für die Grundschule Budberg/Orsoy 65 Kinder (zwei Klassen in Budberg, eine in Orsoy), für die Grundschule Rheinberg 35 Kinder (eine Klasse am Standort Grote Gert, eine an der Schulstraße) und für die Millinger Schule am Bienenhaus 27 Kinder (eine Klasse) angemeldet. Von Uwe Plien

"Elf Kinder stehen noch aus", sagte Fachbereichsleiter Frank Meyer im Schulausschuss: "Die meisten wohnen in der Reichelsiedlung, so dass wir davon ausgehen, dass sie zur Grundschule Rheinberg oder zur St.-Peter-Schule gehen werden." Weil die Klassenbildung damit glatt aufgehe, sei die für den 14. Dezember geplante Sondersitzung des Schulausschusses entbehrlich geworden.

Katherina Hötte (CDU) bat darum, die vom Schulamt erstellte Statistik zu erweitern. Und zwar so, dass man herauslesen kann, auf welche Schulen die Flüchtlingskinder gehen und wo inklusiv beschult wird. Gabi Krekeler, Rektorin der St.-Peter-Schule, machte darauf aufmerksam, dass der Integrationserlass alle Kinder gleich betrachte und sie alle eingeschult würden. Allerdings gebe es die BOV-Regelung - Budget ohne Verfahren. Das bedeute, dass auch Kinder ohne anerkannten Förderbedarf durchaus für eine gewisse Zeit sonderpädagogisch beschult werden können.

Für die SPD mahnte Michael Kuklinksi die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans an. "Der jetzige Schulentwicklungsplan endet 2016", so der Sozialdemokrat. "Die Kinder, die nächstes Jahr eingeschult werden, sind ja schon längst geboren. Man kennt also die Zahlen und kann entsprechend planen.

Im laufenden Schuljahr besuchen 3007 Kinder die Rheinberger Schulen. Neben 1094 Grundschulkindern hat das Amplonius-Gymnasium 975 Schüler, die Europaschule 938. Die Kinder der Privatschulen (Montessorischule Borth und International School of Life) fließen in die Statistik nicht mit ein.

Quelle: RP
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