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Alpen
Lemken baut für 12 Millionen ein Werk im Emsland

Alpen. Spatenstich für neues Feldspritzenwerk in Haren: Im Herbst soll mit 30 Beschäftigten die Produktion starten.

Pünktlich zum Frühlingsbeginn fiel mit dem symbolischen Spatenstich der Startschuss zum Neubau des Feldspritzenwerks der Firma Lemken in Haren im Emsland (Niedersachsen). Auf dem über drei Hektar großen Grundstück werden in kurzer Bauzeit bis zum Herbst Büroflächen, Schulungsräume mit angeschlossener Ausstellungshalle von 525 m² sowie eine knapp 10 000 m² große und fast 43 Meter lange und gut sieben Meter hohe Produktionshalle entstehen. Das angeschlossene, elf Meter hohe Bürogebäude hat gut 1400 m2 Bürofläche. Das Investitionsvolumen beträgt zwölf Millionen Euro, teilte das Unternehmen jetzt mit. In der Startphase sollen am neuen Standort rund 2000 Feldspritzen pro Jahr produziert werden. Neben dem sogenannten Agrarforum gibt es weitere 2000 m2 Ausstellungsfläche. Für Vorführungen stehen 1,3 Hektar Testgelände zur Verfügung. Beheizt wird das Werk über Fernwärme, befeuert mit Erd- und Biogas.

Vor zehn Jahren hat der Agrartechnik-Spezialist Lemken seine Produktpalette um Maschinen für den Pflanzenschutz erweitert. Zusammen mit der angestammten Bodenbearbeitung und der Aussaat bietet das Alpener Familienunternehmen damit ein breites Programm für den professionellen Pflanzenbau an, um Fachhändler und Landwirte optimal zu beraten. Dazu kaufte Lemken 2005 die renommierte Firma RTS-Pflanzenbautechnik und übernahm sowohl die Mitarbeiter als auch den Standort in Meppen.

Mangels Erweiterungsmöglichkeiten am bisherigen Standort hat sich das Alpener Unternehmen letztlich für einen kompletten Neubau entschieden. In unmittelbarer Nähe zum vorherigen Werksgelände und günstig zur A 31 gelegen, bietet das Grundstück in Haren dafür die besten Voraussetzungen. Rund 30 Beschäftigte werden dort von Oktober an arbeiten.

(bp)
 
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