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Rommerskirchen
Neue Rats-Chefin für fünf Pfarrgemeinden

Rommerskirchen: Neue Rats-Chefin für fünf Pfarrgemeinden
Brigitte Holzweiler kümmert sich nicht allein um die Gremienarbeit, sondern ist auch für die laufenden Firmvorbereitungen zuständig. FOTO: Tinter Anja
Rommerskirchen. Die neue Vorsitzende des für fünf katholische Gemeinden zuständigen Pfarrgemeinderats stellt sich auf spannende Zeiten ein: Ohne leitenden Pfarrer am Gillbach seien ab 2017 die Ortsausschüsse der Gemeinden noch mehr gefragt. Von Sebastian Meurer

Brigitte Holzweiler ist die neue Vorsitzende des Pfarrgemeinderats der Pfarreiengemeinschaft Rommerskirchen-Gilbach. Nachdem der bisherige Vorsitzende Manfred Burtscheidt bei der jüngsten Sitzung des für die fünf katholischen Pfarreien der Gemeinde zuständigen Gremiums wie angekündigt seinen Rücktritt erklärt hatte, wählten die Mitglieder Burtscheidts bisherige Stellvertreterin aus der Hoeninger Gemeinde St. Stephanus einstimmig zu seiner Nachfolgerin.

"Ich habe es mir schon gut überlegt", sagt Brigitte Holzweiler, deren Wahl für manch einen die geradezu auf der Hand liegende Lösung war. Überredet werden musste sie jedenfalls nicht, wie die frischgebackene Pfarrgemeinderatsvorsitzende sagt.

Die Wahlen für die Aufgabe des oder der zweiten Vorsitzenden und der Aufgabe der Schriftführung wurden auf die nächste Sitzung vertagt. Für den Rommerskirchener Manfred Burtscheidt zog Doris Vetten von der Pfarrgemeinde St. Peter in den Pfarrgemeinderat ein. Rita Seegers übernimmt künftig die bisherige Aufgabe von Brigitte Holzweiler als Vertreterin im Kirchengemeindeverband.

Das kirchliche Engagement von Brigitte Holzweiler (53) begann durchaus klassisch: Als ihre beiden inzwischen erwachsenen Söhne noch klein waren, wirkte sie bei der Kommunionvorbereitung mit.

Später betätigte sie sich im Ortsausschuss von St. Stephanus und seit Anfang des Jahrzehnts ist die Widdeshovenerin im Pfarrgemeinderat aktiv.

Über Langeweile wird sie sich angesichts des Mitte 2017 bevorstehenden Ruhestands von Dechant Monsignore Franz Josef Freericks und der Tatsache, dass es für ihn keinen Nachfolger geben soll, kaum beklagen können. "Das ist natürlich ein großes Thema, auf das wir uns alle vorbereiten, soweit das überhaupt geht", sagt sie. Eine Konsequenz wird für sie sein, "dass die Ortsausschüsse stärker als bisher gefragt sind", so Brigitte Holzweiler. "Diejenigen, die sich schon bisher einsetzen, werden dann noch mehr Möglichkeiten haben", ist sie überzeugt. Die Zahlen legen es nahe: Sechseinhalb Pfarrstellen für 21 Gemeinden soll es künftig geben, ohne engagierte Kirchenbasis wird nicht viel laufen können. Gespannt wartet Brigitte Holzweiler auf im Herbst anstehende Gespräche, unter anderem mit den künftigen Grevenbroicher Partnergemeinden.

Beruflich in der Buchhaltung eines japanischen Konzerns in Düsseldorf tätig, liest Brigitte Holzweiler in ihrer Freizeit gern Krimis und singt in der Chorgemeinschaft der Kirchenchöre aus Hoeningen und Evinghoven., die im Mai 2017 ihr 150-Jahr-Jubiläum feiern werden. Ein großes Lob hat sie für Chorleiterin Melanie Dietershagen in petto: "Sie bringt uns alle zu Höchstleistungen." Neben der Gremienarbeit ist Brigitte Holzweiler zudem für die Firmvorbereitungen zuständig: Insgesamt sieben Katechetinnen und Gemeindesekretärin Stefanie Dunkel kümmern sich um den Unterricht von nicht weniger als 53 Firmlingen.

Quelle: NGZ
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