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Rommerskirchen
Verschmutzte Glascontainer: Bußgeld droht

Rommerskirchen: Verschmutzte Glascontainer: Bußgeld droht
Die Containeranlage am Mariannenpark ist problematisch. FOTO: Ati
Rommerskirchen. Mit der korrekten Abfallbeseitigung haben manche Bürger offensichtlich ihre Schwierigkeiten. "Leider sind einige Standorte regelmäßig mit Unrat übersät und müssen mehrmals wöchentlich gereinigt werden", sagt Rathaus-Sprecher Elmar Gasten.

Absoluter "Spitzenreiter" im negativen Sinne ist dabei der Standort Mariannenpark, der immer wieder zur Müllhalde wird. "Das ABC der Entsorgung von Altglas ist offensichtlich nicht jedem Containernutzer geläufig", so Gasten. Er droht: "Die Müllablagerungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar." Den Verursachern droht im Zweifelsfall eine Geldbuße.

Dabei hat die Gemeinde erst kürzlich die Aktion "Sauberes Rommerskirchen" gestartet. Mit der will sie Unternehmen, aber auch die Vereine oder Privatleute dazu bewegen, ihr Umfeld sauber zu halten. Vor einigen Monaten hatte Juliane Paefgen, Leiterin der Stabsstelle beim Bürgermeister, noch einmal detailliert erläutert, wie das Prinzip der Mülltrennung in grauen, braunen, gelben und grünen Tonnen funktioniert. Probleme gibt es vor allem bei der Glasentsorgung. "Fenster- oder Haushaltsglas wie Trinkgläser, Glasschüsseln und dergleichen haben in den Glascontainern nichts verloren", sagt Gasten. Die beim Abtransport des Glases verwendeten Mülltonnen und Kartons sollen wieder mitgenommen werden, damit die Standorte sauber bleiben und kein unschönes Ortsbild entsteht", so der Rathaussprecher.

Die insgesamt elf Standorte auf Gemeindegebiet werden einmal wöchentlich geleert, meistens dienstags.

(S.M.)
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