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Rommerskirchen
Wunschbäume soll's bald auch für Alte geben

Rommerskirchen. Im Rathaus können wieder Kinder beschenkt werden. Bürger regen ähnliche Aktion für Senioren an. Von Stefan Schneider

Im Rommerskirchener Rathaus wird in diesen Tagen wieder eine besondere Tradition gepflegt. Erneut hat die Gemeinde dort im Foyer einen Weihnachtsbaum aufstellen lassen, in den kleine Kärtchen mit Herzenswünschen von bedürftigen Kindern gehängt worden sind. Die hatten Mitarbeiter der Tafel gesammelt und notiert. Wer einem der Jungen und Mädchen einen Wunsch erfüllen möchte - die Preisobergrenze liegt bei 20 Euro - , sei eingeladen, ein Kärtchen abzunehmen und die Patenschaft für einen der 87 Wünsche zu übernehmen, teilt Dezernent Elmar Gasten mit. Die Paten können ihre Geschenke bei der Tafel (Bahnstraße 38) abgeben. Die Spendenannahme ist montags von 14 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 16 Uhr. Das Rathausfoyer ist montags bis freitags von 8 bis 12.30 Uhr, donnerstags zusätzlich von 14 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Zur Tradition des Wunschbaums im Rathaus gehört auch, dass Kinder aus den örtlichen Tagesstätten oder Grundschulen ihn schmücken. In diesem Jahr hatten Kinder aus der Tagesstätte "Kleine Strolche" in Hoeningen diese Aufgabe übernommen. Unterstützt wurden sie von Bürgermeister Martin Mertens und von Heike Hendrichs, der Vorsitzenden der Tafel Rommerskirchen.

Unterdessen wurde im Internet angeregt, solche Wunschbäume künftig auch für bedürftige Senioren einzuführen. Er halte das für eine tolle Idee, kommentierte Mertens. Er kündigte an, die beiden Rommerskirchener Seniorenheime in dieser Angelegenheit zu kontaktieren. "Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass das Netzwerk55plus mitmacht", meint der Bürgermeister zuversichtlich.

Quelle: NGZ
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