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Solingen
DGB: Viele Fachkräfte arbeiten in Minijobs

Solingen. "Fast jeder zweiter Minijobber in Solingen hat eine Ausbildung oder einen akademischen Abschluss. Es ist doch absurd, dass in einigen Bereichen häufig über Fachkräftemangel geklagt wird, aber die vorhandenen Arbeitskräfte dann nur geringfügig beschäftigt werden", kritisiert der Vorsitzende des Stadtverbandes Solingen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Eckehard Vogt.

Nach Angaben der Agentur für Arbeit gebe es in Solingen insgesamt 13.838 Minijobber. Davon hätten 6081 einen Berufsabschluss und 607 Personen einen akademischen Abschluss. Der DGB fordert, Minijobs in sozialversicherte und existenzsichernde Beschäftigung umzuwandeln. Die Mehrheit der Minijobber würde sich eine Ausweitung der Arbeitszeit und damit einhergehend eine Erhöhung des Einkommens wünschen, so der DGB.

Minijobber dürfen monatlich maximal 450 Euro verdienen und sind von den Sozialversicherungen weitgehend ausgenommen. Beschäftigte stehen mit einem sozialversicherten Job dagegen weitaus besser da, erklärt der Gewerkschaftsbund.

(red)
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