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Solingen
NRW-Staatssekretärin besuchte Wohnprojekte

Solingen. Den meisten Menschen unabhängig von Alter und körperlicher Verfassung ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, gehört zu den zentralen Herausforderungen bei der Planung neuer Wohnungen und Quartiere.

Mitte der Woche besichtigte Martina Hoffmann-Badache, Staatssekretärin im NRW-Gesundheitsministerium, verschiedene Wohnprojekte des Spar- und Bauvereins in Solingen, die der gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung tragen sollen. Ihr Weg führte sie, begleitet vom Solinger Sozialdezernenten Jan Welzel, in die modernisierte Siedlung Weegerhof und auf die Anlage SeniorenWohnen Weegerhof. Dort leben seit 2011 in über 100 Wohnungen und Appartements Menschen mit und ohne besonderen Betreuungsbedarf.

Weitere Stationen waren das Genossenschaftshaus der Siedlung Unnersberg, das derzeit renoviert wird und einen Anlaufpunkt für Sportangebote und Feste bildet, sowie die modernisierte Siedlung Zietenstraße mit integriertem Kindergarten. Auch den Wohnquartieren Böckerhof und Wasserturm stattete Hoffmann-Badache einen Besuch ab.

Dabei informierte sich die Staatssekretärin, die einst für die Grünen im Solinger Stadtrat gesessen hatte, über Modernisierungsmaßnahmen an den einzelnen Standorten und über aktuelle Projekte. In verschiedenen Wohngebieten in Höhscheid etwa untersucht eine Sozialwissenschaftlerin mit Hilfe eines Fragebogens die Wohnqualität für Menschen im Alter ab 55 Jahren. Die Ergebnisse will sie bis zum Sommer vorstellen.

Gefördert wird das Projekt "Altengerechte Quartiersentwicklung Solingen-Höhscheid" bis 2018 vom NRW-Gesundheitsministerium. Beteiligt sind neben dem Spar- und Bauverein auch die Arbeiterwohlfahrt und der Hauspflegeverein Solingen.

(rdl)
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