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Handball
Aufderhöhe III dominiert das Derby

Solingen. Ebenfalls siegreich in der Landesliga sind der Solinger TB und der BHC III.

Solinger TB - Team CDG/GW Wuppertal 35:24 (13:13). Dank einer enormen Leistungssteigerung nach der Pause feierten die Turnerbund-Handballer einen deutlichen Sieg über den Tabellensiebten. "Die Jungs haben sich endlich freigeschwommen. Heute hat man mal gesehen, welches Potenzial in der Truppe steckt", freute sich Trainer Heino Kirchhoff über den sechsten Sieg in dieser Runde. Der zur zweiten Halbzeit zwischen die Pfosten gekommene Thomas Otto hielt prächtig, die aus der Reserve hochgezogenen Robert Bick und Fabian Hehner gaben der Abwehr die nötige Stabilität. Im Angriff machte Rückraumakteur Felix Funk das mit Abstand beste Spiel in dieser Saison und steuerte 14 Tore zum Erfolg bei.

Bergischer HC III - HSG Rade/Herbeck 28:27 (13:16). In diesem Jahr hat der HC III immer noch kein Spiel verloren. Gestern kämpfte der abstiegsbedrohte Landesligist den Tabellendritten aus Radevormwald nieder. "Wir lagen wieder lange Zeit im Rückstand. Doch meine Spieler haben die Ruhe bewahrt, und zum Ende hin haben wir die Begegnung gedreht. Sicherlich waren wir in der Schlussphase auch die glücklichere Mannschaft", gab Trainer Martin Fuchs zu. Nachwuchsspieler Ole Völker verdiente sich beste Noten. Aus dem Rückraum erzielte er beeindruckende neun Tore und hatte damit maßgeblichen Anteil am dritten Saisonsieg.

TSV Aufderhöhe II - Ohligser TV 27:17 (14:8). Für klare Verhältnisse sorgte die Aufderhöher Reserve im Nachbarschaftsduell mit dem OTV. Dank einer starken Abwehrleistung mit einem überragenden Michael Beutgen zwischen den Pfosten hatten die Hausherren bereits vor dem Seitenwechsel für eine Vorentscheidung gesorgt. Das Schlusslicht aus Ohligs hatte in den seltensten Phasen etwas entgegenzusetzen. "Wir haben dem Gegner von Beginn an den Schneid abgekauft. Hinzu kam die überragende Torhüterleistung, der Sieg geht auch in der Höhe absolut in Ordnung", freute sich TSV-Trainer Hendrik Röhrig. Auch von fünf vergebenen Strafwürfen ließen sich die Aufderhöher nicht aus der Ruhe bringen und sammelten wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt.

(lhep)
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