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Lokalsport
Aufderhöhe stieg nach 21 Siegen in Serie auf

Solingen. Es war das Resultat einen überragenden Serie, aber die 20 Siege in Folge galten an diesem Nachmittag nur als Ouvertüre für die Feierlichkeiten, die die Handballer des TSV Aufderhöhe an diesem 10. Mai entfachten: Mit dem 36:26-Erfolg über den als Absteiger feststehenden Solinger Turnerbund sicherte sich "Opdahü", wie es im lokalen Platt heißt, die Verbandsliga-Meisterschaft. Trainer Max Ramota bekam von Marcel Nitsche die obligatorische Bierdusche, die blau-weiß gekleideten Fans, die deutlich in der Überzahl auf der Tribüne der August-Dicke-Halle waren, ließen Konfetti, Luftballons und Sekt in die Halle regnen, vor der Spielstätte ließen sie noch blauen Rauch aufsteigen. Meister-T-Shirts und ein Banner mit dem "Hashtag Opdaliga" rundeten die Feier ab. "Wir gehen alle ins Löhdorf, und dann werden wir feiern, bis wir nicht mehr können", verriet Ramota damals die Marschrichtung, um zu ergänzen: "Und dann werden wir die nächsten Tage weiterfeiern."

Das konnte sich der Aufsteiger auch durchaus erlauben, und er hätte auch getrost die ganze Vorbereitung feiernd verbringen können, denn einen Absteiger wird es in dieser Saison der Oberliga nicht geben. Grund dafür ist die Einführung der Nordrheinliga zur Saison 2016/17 zwischen der 3. und der Oberliga. Dass er nicht absteigen kann, ist für Trainer Ramota natürlich kein Anlass, die Arbeit schleifen zu lassen. Mit der Hinrunde, die nur zwei Siege und zwei Unentschieden brachte, ist der Ex-Bundesligaprofi nicht zufrieden. Im Neuen Jahr soll der TSV wieder mehr zu feiern haben.

(ame)
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