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Wasserball
Disziplinlose Kölner spielen der SGW in die Karten

Solingen. SGW Köln - SGW Solingen/Wuppertal 8:10 (2:1, 0:1, 2:6, 4:2). Ganz so stark wie gegen Bochum präsentierte sich die bergische SGW in Köln nicht. Doch die Wasserballer nutzten im dritten Viertel eine lange Phase in Überzahl zur Vorentscheidung des Zweitliga-Duells. Überragender Mann war Bohumil Ondraska mit fünf Treffern. In der ersten Halbzeit ging es noch recht friedlich zu zwischen den beiden Teams. Köln erzielte zwei Mal die Führung, die die Bergischen jeweils durch Routinier Daniel Junker ausglichen. Im dritten Abschnitt beantwortete Ondraska mit seinem ersten Tor die neuerliche Führung der Gastgeber, bevor die Kölner ihren ersten Spieler verloren. Von der 19. bis zur 22. Minute wurden drei Domstädter disqualifiziert. Bei zwei Hinausstellungen mussten die Gastgeber jeweils vier Minuten in Unterzahl bleiben. Ein solcher Nachteil ist im Wasserball so enorm, dass er kaum kompensiert werden kann.

Die bergische SGW nutzte das mit fünf Treffern in Folge. Jure Stojanovic, drei Mal Ondraska und Lars Hebbecker brachten die 8:4-Führung - die Vorentscheidung. Zwar kamen die Domstädter im letzten Viertel nochmals heran, doch die Tore von Hebbecker und Ondraska besiegelten den Sieg der Bergischen frühzeitig. "Köln hat sich selbst geschlagen", fand SGW-Trainer Tim Focke. "Es war ein offenes, spannendes Spiel, das durch Brutalitäten und ensprechende Überzahl-Situationen für uns entschieden wurde." Sonderlobe verteilte der Coach nicht nur für Ondraska, sondern auch für Torhüter Uwe Körschgen sowie Junker, der vor allem defensiv eine große Hilfe war.

SGW: Körschgen, Besse - Ondraska (5 Tore), Schmalor, Willems, Offermann,Krdzevic, Hebbecker (2), Pogrebinski, Junker (2), Stojanovic (1), Pfahl.

(trd)
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