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Handball
HSV II verpasst Befreiungsschlag

Solingen. In der Handball-Oberliga verlieren die Gräfratherinnen knapp.

HSG Rade/Herbeck - HSV Gräfrath II (Frauen) 29:28 (17:11). Den vorzeitigen Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt haben die Oberliga-Handballerinnen des HSV Gräfrath II verpasst. Die von Carsten Schmidt trainierte Mannschaft musste sich nach hartem Kampf in Radevormwald unglücklich mit 28:29 geschlagen geben. "Das ist ein wenig schade, dass wir keine Punkte mit nach Hause bringen konnten. Die Mannschaft hat einen aufopferungsvollen Kampf abgeliefert", betonte der Coach hinterher.

In den ersten 20 Minuten verlief die Begegnung absolut ausgeglichen. Die HSV-Zweite hatte sich in Zugang Ann-Catrin Kamann, Lena Heider und Shiona Pauly zwei Drittliga-Spielerinnen dazu genommen, die Gastgeberinnen überraschten mit der Aufbietung von Elli Garcia. Die frühere Leverkusener Bundesliga-Spielerin wurde für die nächsten vier Partien verpflichtet und steuerte insgesamt sieben Tore zum Rader Sieg bei. "Wir hatten nach der Verletzung von Franziska Penz schon einen kurzzeitigen Schockzustand", musste Schmidt zugeben. Bei einer Angriffsaktion hatte sich Penz einen Nasenbeinbruch zugezogen und war so ausgeschieden.

Die Gräfrather Unordnung vor der Pause führte zu einem recht deutlichen Rückstand. "Die Mannschaft hat eine tolle zweite Halbzeit hingelegt und hätte durchaus auch Punkte verdient gehabt. Leider hat uns in den entscheidenden Phasen das nötige Glück gefehlt", befand Schmidt abschließend. Einmal mehr beste Werferin war Loreen Jakobeit mit acht Toren, auch die wenige Tage zuvor aus Blomberg/Lippe gekommene Ann-Catrin Kamann wusste bei ihrem ersten Einsatz für die Gräfratherinnen zu überzeugen.

(lhep)
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