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Handball
Zwei Klatschen in der Oberliga

Solingen. Aufderhöhe verliert das Kellerduell klar, der BHC II gegen den Spitzenreiter.

SG Langenfeld - Bergischer HC II 32:24 (17:12). Beim Tabellenführer gab es für den Handball-Oberligisten BHC II nichts zu holen. Lediglich in den ersten 20 Minuten hielt die von Patrick Luig trainierte Mannschaft gut dagegen, nach dem 8:9 brachen bei den Gästen jedoch alle Dämme. "Wir haben leider zu häufig den Abschluss durch die Mitte gesucht. Und da sind die Langenfeld extrem robust aufgestellt, und wir haben dadurch viele Bälle verloren", berichtete der A-Lizenz-Inhaber. Bis zum Seitenwechsel war der Topfavorit auf den Meistertitel auf fünf Tore enteilt. Im zweiten Spielabschnitt bauten die Hausherren ihren Vorsprung kontinuierlich aus, die BHC-Reserve hatte kaum etwas entgegenzusetzen.

"Insgesamt war das ein schwacher Auftritt von uns. Meine Jungs haben naiv und kopflos agiert", kritisierte Luig. Lediglich Torhüter Sebastian Büttner sowie die Rückraumspieler Christopher Hindrichs und Felix Korbmacher bildeten zeitweise die Ausnahme. Zu Beginn der Begegnung trafen Hindrichs und Korbmacher häufig die richtigen Entscheidungen und kamen durch Parallelstöße zum Erfolg. Nach seiner Hereinnahme wusste Büttner noch mit einigen Paraden zu überzeugen, konnte jedoch die klare Niederlage nicht abwenden. "Wir wollen am nächsten Wochenende in Düsseldorf noch einmal eine Antwort geben und im besten Falle Punkte mitnehmen", betonte Luig.

DJK Unitas Haan - TSV Aufderhöhe 32:22 (12:10). Bezeichnend waren die Auftritte aus den vergangenen beiden Wochen. Nach der Galavorstellung gegen den Tabellenführer aus Langenfeld brachten die Aufderhöher diesmal wieder so gut wie nichts zustande und mussten beim Schlusslicht eine deutliche Niederlage einstecken. "Wir haben eine ganz andere Körpersprache an den Tag gelegt und uns insgesamt viel zu viele Fehler erlaubt", erklärte Trainer Max Ramota. 18 Fehlwürfe und 17 technische Fehler standen am Ende für den TSV zu Buche - damit lässt sich kein Spiel gewinnen.

Dabei begann die Partie aus Aufderhöher Sicht erfreulich, nach einer Viertelstunde führten die Gäste mit 7:4. Die Abwehr stand bis dahin sehr stabil und im Angriff wurde effektiv vollstreckt. Doch bis zum Seitenwechsel drehten die Hausherren die Begegnung, besonders der ehemalige Ohligser Schlussmann Ruben Heinrichsdorff entwickelte sich zum TSV-Schrecken. Nach der Pause gelang den Gästen bis zur 40. Minute nur noch ein Treffer, damit waren die Haaner entscheidend weggezogen. "Sicherlich hat die Manndeckung gegen Alexander Jentzsch ihr Übriges getan, darauf haben wir spielerisch keine Lösungen gefunden", gab Ramota zu. Der frühere Bundesliga-Spieler wünscht sich nun zum Saisonabschluss noch einmal einen positiven Auftritt gegen den Tabellensiebten VfB Homberg.

Ein Lichtblick war Florian Hadamek aus dem linken Rückraum, dem insgesamt sechs Tore gelangen.

(lhep)
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