| 00.00 Uhr

Solingen
Theaterprojekt im Zentrum für verfolgte Künste

Solingen. Die Caritasverbände Wuppertal/Solingen und Remscheid präsentieren gemeinsam mit der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft am 29. September, um 18 Uhr im Zentrum für verfolgte Künste ein Theaterprojekt, das sich mit der Identitätsfindung von jungen Menschen im Spannungsfeld zwischen orientalischer und okzidentaler Kultur beschäftigt. Das multimediale Stück trägt den Titel "Sunays Erwachen oder: Der neue West-östliche Divan". Es greift die Lebenswelt der jungen Sunay auf, die mit sechs Jahren aus dem Iran nach Deutschland kam und erlebt, dass Orient und Okzident politisch auseinandergerissen werden. Die Gedichtsammlung "West-östlicher Divan" von Goethe ist geprägt von der Idee eines transkulturellen Dialogs zwischen Orient und Okzident. Eine Vision, die vor dem Hintergrund des weltpolitischen Geschehens aktueller, vielleicht aber auch kaum wirklichkeitsfremder erscheinen könnte.

Während des multimedialen Stücks werden die Stimmungen der Briefe Sunays, die Gedichte Goethes und die Musikwelten, durch die sich Sunay hindurchhört, in Tanz transformiert. Dabei spannt sich der musikalische Bogen von orientalischer Musik über die Klassik bis hin zum HipHop. Bild- und Videosequenzen entführen den Zuschauer in die Innenwelt Sunays und nehmen ihn zugleich mit auf eine Reise vom Iran über Deutschland nach New York.

Mitwirkende des Theaterprojekts "Sunays Erwachen oder: Der neue West-östliche Divan" sind u.a. Chrystel Guillebeaud und Terrence Jones (Tanz), Olaf Reitz (Schauspiel), Claudia Gahrke (Sprecherin), Charles Petersohn (Soundtrack), Michael Hablitzel und Charles Petersohn (Live-Musik). Text und Regie kommen von Heiner Bontrup und Melanie Mägdefrau. Der Eintritt ist frei.

(red)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Solingen: Theaterprojekt im Zentrum für verfolgte Künste


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.