| 00.00 Uhr

Solingen
Unter der "Schirmhelmschaft" des OB

Solingen: Unter der "Schirmhelmschaft" des OB
Stadtdirektor Hartmut Hoferichter und Anne Wehkamp, Leiterin des Stadtdienstes Integration, gehören zu den rund 100 Rathaus-Mitarbeitern, die in den kommenden Monaten regelmäßig mit dem Rad zur Arbeit fahren wollen. FOTO: Radtke
Solingen. Mehr als 100 Mitarbeiter des Rathauses sowie rund 150 Jugendliche aus vier weiterführenden Schulen beteiligen sich zum wiederholten Mal an der am 1. Mai startenden Kampagne "Mit dem Rad zur Arbeit und zur Schule". Von Guido Radtke

Wenn der Oberbürgermeister in Zukunft regelmäßig mit dem Rad ins Rathaus fahren will, muss er zwingend noch die Reifen aufpumpen. Als Tim Kurzbach gestern Vormittag zum inoffiziellen Auftakt der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit und zur Schule" in die Pedale getreten hat, war die Luft für Demonstrationszwecke noch ausreichend. Im Lochbachtal jedoch dürfte bei diesem Zustand ein Platten nicht lange auf sich warten lassen.

Zum elften Mal beteiligt sich die Stadt Solingen als größter Arbeitgeber der Klingenstadt an der Kampagne der AOK Rheinland und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, bei der Berufstätige in den Sommermonaten vermehrt ihr Fahrrad nutzen sollen. Mehr als 100 Mitarbeiter aus dem Rathaus haben sich für die Aktion bereits angemeldet. "Sie werden Hartmut Hoferichter, Klaus Drost und mich in den kommenden Monaten häufiger im Lochbachtal und auf der Korkenziehertrasse sehen, wenn wir von Ohligs in die Innenstadt oder in umgekehrter Richtung unterwegs sind", verspricht Tim Kurzbach, der sehr gerne die "Schirmhelmschaft" über die Kampagne übernommen habe.

Ariane Bischoff, im Büro des Oberbürgermeisters zuständig für Nachhaltige Entwicklung, betrachtet das Radfahren als perfekte Kombination vieler Dinge: "Man kommt fit und wach bei der Arbeit oder in der Schule an, man spart Sprit, und es eröffnen sich neue Solingen-Perspektiven". Wie die Aktion in den vergangenen Jahren bei stets stabiler Beteiligung gezeigt habe, komme die Motivation von ganz alleine - weil sich die Mitarbeiter in Vierer-Teams einem internen Wettbewerb stellen. Im Internet kann eingesehen werden, wer mitmacht und wer gerade die Nase vorne hat. Vom 1. Mai bis 31. August gilt es, an mindestens 20 Arbeitstagen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. "Da kann sich also jeder genug Sonnentage rauspicken", erklärt Ariane Bischoff.

Beteiligt an der Kampagne sind mit der Realschule und dem Gymnasium Vogelsang, der Friedrich-Albert-Lange-Schule sowie dem Humboldt-Gymnasium auch vier weiterführende Schulen, die den Radverkehr gezielt fördern. Zwischen Oster- und Sommerferien sollen die Jugendlichen an mindestens 15 Tagen und damit in Vierer-Teams zusammen an 60 Tagen mit dem Bike zur Schule fahren.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Solingen: Unter der "Schirmhelmschaft" des OB


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.