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Tönisvorst
Action Medeor wirbt in sozialen Medien

Tönisvorst. Im fast 2000 Kilometer entfernten Südsudan leiden Millionen Menschen unter Hunger, Krankheit und seit Jahren anhaltender Gewalt. Ganz Ostafrika erlebt die Folgen einer verheerenden Dürre. "Der Bedarf an humanitärer Hilfe ist so groß wie selten zuvor", berichtet Bernd Pastors, Vorstandssprecher von Action Medeor, "aber in den Medien geht die dramatische Lage, in der sich Millionen Menschen befinden, zurzeit zwischen den vielen anderen Nachrichten unter." Als größtes Medikamentenhilfswerk Europas leistet Action Medeor humanitäre Hilfe und sendet dringend benötigte medizinische Hilfsgüter in die Krisengebiete.

Um die Aufmerksamkeit für die Situation der Menschen in Krisengebieten zu schaffen und um mehr Unterstützung zu werben, hat Action Medeor einen starken Partner gefunden: Gemeinsam mit der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt wurde eine Social Media-Kampagne entwickelt. Den Kern der Kampagne bildet ein 56 Sekunden langer Spot, der über die Sozialen Netzwerke Facebook und YouTube verbreitet werden soll, um möglichst viele Menschen auf das Thema und die Arbeit von Action Medeor aufmerksam zu machen.

"Für uns ist das ein besonderes Projekt. Das ganze Team steht voll hinter der Sache und möchte für die Arbeit von Action Medeor das Beste erreichen", so Holger Diesinger, Senior Copywriter bei Jung von Matt. "Wir hoffen, dass der Aufruf "Hilf den Helfern" gehört wird und dass wir gemeinsam zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Menschen in Not beitragen können".

Produziert wurde der Spot von der Hamburger Produktionsfirma Rabbicorn und Regisseur Florian Meimberg, mit dem Action Medeor bereits im Jahr 2005 zusammengearbeitet hat. Für den Regisseur ist das Projekt eine Herzenssache: "Die medizinische Grundversorgung für Menschen in Not. Ein wahrhaft bedeutsames Thema, das nicht eindringlich genug kommuniziert werden kann. So weit entfernt scheinen die Krisengebiete der Welt, dass nur die wenigsten ein Gefühl dafür haben, was Kriege und Katastrophen für die Betroffenen bedeuten und mit welch vergleichsweise einfachen Mitteln wir helfen könnten."

Action Medeor hatte schon im Februar eine erste große Hilfssendung mit Spezialnahrung, Schmerzmitteln, Antibiotika und Mittel gegen Durchfallerkrankungen auf den Weg gebracht. Im gleichen Monat riefen die Vereinten Nationen für einzelne Gebiete im Südsudan eine Hungersnot aus. Nun hat Action Medeor mit Unterstützung des Auswärtigen Amts Medikamente und medizinische Bedarfsartikel im Wert von 1,66 Millionen Euro für drei Regionen des gebeutelten Landes organisiert. Stefan Marx von Action Medeor sorgte vor Ort dafür, dass die Lieferung schnell an die elf verschiedenen Krankenhäuser und Gesundheitsstationen gelangten.

Quelle: RP
 
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