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Tönisvorst
Gäste aus Stare Mesto haben in der Partnerstadt eine Menge erlebt

Tönisvorst. Heute Morgen sitzen die Gäste wieder im Bus, der sie nach Tschechien zurückfährt. 43 Jugendliche und Erwachsene waren nahezu vier Tage mehr als nur Gäste in der Apfelstadt. Viele kannten sich aus den Begegnungen zuvor. Denn seit 1998 gibt es die Städtepartnerschaft von Tönisvorst und Staré Mìsto.

Die Stadt, das neuerdings von Hans Holtschoppen angeführte Partnerschaftskomitee und die Gastgeberfamilien sorgten für die herzliche Aufnahme. Es war ein buntes Programm, das sich die Organisatoren ausgedacht hatten. Shoppen, sei es im CentrO in Oberhausen oder auf dem Bauernmarkt in der Dorenburg, war ebenso möglich wie Besichtigungen von Kempens historischer Altstadt oder dem Gärtnereibetrieb der Brüder Markus und Carsten Knodt.

Schade, dass sich nicht für alle Gäste Unterbringungsmöglichkeiten in den Familien fanden. So übernachteten 24 Jugendliche bei der Deula in Kempen. Darunter waren auch die jungen Tänzer und Sänger einer Folkloregruppe mit dem 20-jährigen Jiøí Simek. Und als die Gruppe Samstag bei den Schießfreunden "Freischütz Tell" auftrat, bekam Jiøí Besuch von den beiden Tönisvorster Freundinnen Pauline (19) und Lisa (20). Die beiden, die 2015 im Michael-Ende-Gymnasium ihr Abitur gemacht hatten, lernten den 20-Jährigen bei einem früheren Partnerschaftstreffen kennen, blieben per Mail in Verbindung. Verbinden sollte die Partnerschaft auch beim Treffen der Sport, die Musik und der Tanz. So gaben sogar Blasmusiker aus Staré Mìsto ein kurzes Konzert im Schulzentrum Corneliusfeld. Auch der Musikzug der Feuerwehr war bei einem Gottesdienst in der St. Gotthardus Kirche mit dabei.

"Wir lieben ebenfalls beide die Musik", sagte Bürgermeister Thomas Goßen. Er meinte damit auch seinen Amtskollegen aus Staré Mìsto, Josef Bazala. Goßen hatte wie bei den Begegnungen zuvor Bazala bei sich aufgenommen. Natürlich wurden beim Festabend im Vereinsheim der Turnerschaft Reden gehalten. Gedankt wurde dabei den ÜbersetzerinnenHelena Hlavaèková (gleichzeitig Präsidentin des dortigen Komitees) und Helena Kuschireck. Dabei stellten die beiden Bürgermeister die Wichtigkeit solcher Begegnungen heraus. Gedankt wurde noch dem langjährigen Vorsitzenden des Tönisvorster Komitees, Horst von Brechan.

(schö)
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