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Viersen
Schützen im Ummer und Sittard feiern

Viersen: Schützen im Ummer und Sittard feiern
Zufrieden mit dem Höhepunkt des Festes in Ummer: Schützenkönig Heinz Terwyen und seine Königin Barbara. FOTO: J. Knappe
Viersen. 16.000 Rosen wurden im Ummer für das Schützenfest gedreht. Für das Königspaar Heinz und Barbar Terwyen war es ein Erlebnis. In Sittard ließen es die Sebastianer mit einem großen Feuerwerk richtig krachen Von Paul Offermanns

Ein tolles Schützenfest feiert die St.-Helena-Schützenbruderschaft Ummer mit dem Königspaar Heinz und Barbara Terwyen. Das wurde unterstützt von den Ministern Georg Rauen mit Maria und Sascha Verholen mit Bärbel. 16.000 Rosen wurden zur Kirmes gedreht für Kronen, Burg und Straßenschmuck für den ganzen Ompterter Weg bis hinaus nach Bötzloh. Dort hat Georg Rauen seinen Hof. Die Kronen in Gelb für die Königsburg und in Grün-Weiß fürs Festzelt waren Männersache. Peter Röllen, Willi Busen, Peter Hötz sowie Franz und Markus Steffens fertigten sie. Auf Wunsch des Königstrios wurde der Maibaum bereits vor der Kirmes etwa 800 Meter von der Königsburg bis zum Kreuz im Dreieck getragen aufgestellt.

Grund zum Feiern hat die Ummer Frauengruppe: Sie besteht seit zehn Jahren. 20 Damen gehören dazu - von 20 bis 80 Jahren. Gegründet wurde sie, als Angelika Röllen als erste und bisher einzige Königin der Bruderschaft aufzog. König Heinz gab seine Position als Hauptmann der schwarzen Omperter Männer ab. Andreas Siemes führte zur Parade über 50 Männer mit einheitlichen Fliegen und Stöcken an. Dazu gehörten zwei Blumenhörner (Leihgabe der St.-Josef-Bruderschaft Venn), getragen von Achim Windeck und Christoph Heinze. Die Königshaus-Damen zogen mit den Omperter Frauen, die sich speziell zum Fest zusammentaten, in roten Ponchos, schwarzer Hose und weißer Bluse über die Straße. Präsidentensohn Lukas Bohnen trug eine Armbrust, die seit 20 Jahren erstmals wieder bei der Parade zu sehen war. Sein jüngerer Bruder Moritz ging mit dem Tambourstab voran. Auch die Königskinder Sebastian (15) als Schülerprinz und sein Bruder Tobias (12) als Minister sind eingebunden. Dazu gehörte auch Minister Simon Houben. Bevor sich das Königstrio auf den Weg zum Galaball machte, lud es die Bruderschafts-Frauen zum Sektempfang ein. Eine Ehrung beim Gemeindeball gab's für die "gute Seele" Annemie Goldammer für den jahrelangen Einsatz für Helenabrunn.

Die St.-Sebastianus-Bruderschaft Süchteln-Sittard feierte groß mit ihrem Königspaar Wolfgang und Petra Schulz. FOTO: j. Knappe

Am Kirmessonntag stand der große Festzug im Mittelpunkt zum Bezirksschützenfest des Stadtteils Süchteln in Sittard. Über 350 Schützen aus Dornbusch, Hagenbroich-Windberg, Vorst, Hagen, die befreundeten Rahser, die Medizinergruppe aus Anrath, die Sittarder als Gastgeber, weitere Abordnungen von Vereinen und Bruderschaften sowie Musiker in drei Kapellen zogen durch den Ort. An der Spitze de Berittenen mit dem beförderten Arno Weyers zum Generalfeldmarschall, Oberst Ulrich Kleinschumacher und Neu-Major Georg Rosenberger. Die St.-Sebastianus-Bruderschaft Süchteln-Sittard feiert zum Schützenfest über Pfingsten mit dem Jubiläums-Königspaar Wolfgang und Petra Schulz sowie den Ministern Waldemar und Vera Wiese und Werner und Birgit Görißen das 610-jährige Bestehen. Im Schützenfestbefehl heißt es: "Jegliche Störungen des Wohlbefindens an diesen Tagen sind zu unterlassen und jeder Teilnehmer trägt Sorge für ein unvergessliches frohes und gutes Erlebnis." Zum Klompenball ließ das Königshaus es krachen: das Majestäten-Trio in Lederhosen und die Damen in Dirndl. Auch die Kinder des Könighauses sind im Einsatz: Felix Wiese ist Prinz mit seinem Adjutanten Kasum Mehmeti, seinen Junkern Sarah und Christian Rußlies sowie die Zugkönigin der Sittarder Garde Anne Schulz mit ihren Ministerinnen Tina Schulz und Mareike Görißen. Zum Schützenball brannten die Sittarder ein großes Feuerwerk ab, das über ganz Süchteln zu sehen und zu hören war. 22 Frauen feierten als Sebastianerinnen das 20-jährige Bestehen, Regina Kleinschumacher führt die Gruppe an. Die Damen trugen türkisfarbene Jacken, konfetti-farbene Tops und dunkelblaue Röcken. "Ihre Waffen sind die Blumensträuße", sagte Ministerfrau Vera Wiese. Die junge Garde nannte sich um zur Sittarder Garde. Der Marinezug aus Süchteln - Freundeskreis der Gaststätte Bürgerklause - nahm zum vierten Male beim Sittarder Schützenfest teil. Dieser Freundeskreis feierte nun sein 15-jähriges Bestehen.

Quelle: RP
 
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