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Handball
Alles oder nichts für Kaldenkirchen

Handball: Alles oder nichts für Kaldenkirchen
Beim TSV Kaldenkirchen hoffen die Verantwortlichen, dass Lars Görder (l.) morgen im Topspiel gegen den TV Aldekerk II zur Verfügung steht. Er laboriert an einer Bänderdehnung. FOTO: Franz-Heinrich Busch
Grenzland. Im Verbandsliga-Spitzenspiel gegen den TV Aldekerk II können die TSV-Handballer morgen in eigener Halle am vorletzten Spieltag die Tabellenführung erobern. Die SG Dülken benötigt einen Sieg beim TV Korschenbroich II. Von Wiebke Winter

Am vorletzten Spieltag geht es für den TSV Kaldenkirchen um alles oder nichts. Im Spitzenspiel der Handball-Verbandsliga erwartet der TSV morgen den Tabellenführer TV Aldekerk II. Beide trennt nur ein einziger Punkt, so dass der TSV mit einem Sieg die Spitze übernehmen würde. Bei einem Unentschieden muss der TSV darauf hoffen, dass Aldekerk am letzten Spieltag gegen Lank verliert. Bei einer Niederlage müssen die Hausherren mit ansehen, wie die Gäste den Titel und den Aufstieg in die Oberliga feiern.

"Wir freuen uns. Wir haben uns dieses Spiel erarbeitet, und wir wollen das genießen. Das geht natürlich am besten, wenn wir gewinnen", sagt TSV-Trainer Felix Linden. Die Partie sei eine Reifeprüfung für seine Mannschaft, meint der Coach. "Wir haben uns im Hinspiel mit der sehr offensiven Abwehr enorm schwer getan", erklärt Linden. Es gilt also, in der Offensive Lösungen zu finden. Darauf arbeiten die Kaldenkirchener in dieser Woche hin, aber es geht ebenso darum, in der eigenen Abwehr den Konzepthandball der Aldekerker zu unterbinden. "Es wird auf die Tagesform ankommen. Wir sind die ganze Saison zu Hause ungeschlagen und das wollen wir auch bleiben", sagt Linden. Steffen Hartstock ist wieder fit und kann mitwirken. Ob auch Lars Görder nach seiner Bänderverletzung spielen kann, ist noch offen. Fehlen werden Felix Optendrenk, Christoph Mönicks und Volker Hesse. Vor dem Spiel werden Lars Görder, Milan Langheinrich, Trainer Felix Linden und Abteilungsleiter Manfred Aarts verabschiedet.

Auch die Handballer der SG Dülken drücken Kaldenkirchen beide Daumen. Die SG steht ihrerseits im Kampf gegen den Abstieg unter Druck. Die Mannschaft von Niklas Voß geht mit einem Punkt Vorsprung auf den TV Kapellen, der derzeit einen Abstiegsplatz belegt, in die letzten beiden Spieltage. Die SG bleibt aus eigener Kraft in der Liga, wenn sie das Auswärtsspiel beim TV Korschenbroich II gewinnt und nächste Woche zu Hause gegen Grefrath siegt. "Wenn wir in Korschenbroich verlieren sollten, haben wir es nicht mehr selbst in der Hand, da ich davon ausgehe, dass Kapellen zu Hause gegen Schlusslicht Lürrip gewinnt", sagt Voß. Dann kommt der TSV ins Spiel. In diesem Fall kann Kaldenkirchen Schützenhilfe leisten, indem die Mannschaft am letzten Spieltag in Kapellen gewinnt. Gleichzeitig muss die SG dann Grefrath schlagen.

Zunächst steht aber für Dülken die Hürde in Korschenbroich an, ein Gegner, der so Voß, einen kontrollierten Ball spielt und wenig technische Fehler macht. "Wir müssen dagegenhalten und uns auf unsere Stärken besinnen. Wenn wir die richtige Einstellung an den Tag legen, haben wir gute Chancen", sagt Voß. Unter Umständen hilft Roger Vaziri aus dem ehemaligen Oberliga-Kader den personell geschwächten Dülkenern aus.

Quelle: RP
 
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