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Reitsport
Dülkener Team knapp geschlagen

Viersen. Beim kleinen Sommerturnier des Reit- und Fahrvereins Dülken-Viersen zeigte die Mannschaft des Ausrichters im Kreis-Teamcupwettbewerb eine starke Leistung. Es reichte zum zweiten Platz. Von Paul Offermanns

Das Mannschaftsspringen der Klasse A mit einem Umlauf und Stechen beim kleinen Sommerturnier des Reit- und Fahrvereins Dülken-Viersen in der Schirick rückte als Teamcupwettbewerb des Pferdesportverbandes Kreis Viersen in den Mittelpunkt. "Wir haben heute in der Kreiswertung das dritte Mal gewonnen", sagte Bernhard Brückner vom Mannschaftssieger RV Graf Holk Grefrath (0 Fehler/138,57 Sekunden) mit Marcello Gravotta/Atina, Marie Brückner/Nanu, Jonas Brückner/Come on Calita und Lara Quinders/Felina. Die Grefrather haben jetzt schon die besten Voraussetzungen den Mannschafts-Cup zu gewinnen, weil ihnen nur noch eine vordere Platzierung fehlt. Drei weitere Wertungsprüfungen stehen aber noch an.

Die Grefrather verhinderten in Dülken das Stechen, weil sie als einziges Team unter acht Mannschaften ohne Abwurf blieben. Schneller war die Mannschaft des Turnierausrichters RFV Dülken-Viersen (4/130,55), die sich aber einen Abwurf leistete, mit Sidney Beck/Diamond Boy, Philipp Pütter/Fire Fox L, Judith Werner/Ready Made und Hannah Natascha Berger/Bonne-Fee BE und RFV Hubertus Anrath-Neersen I als Drittplatzierter (4/130,75). Die großen Regenfälle am ersten Turniertag hinterließen tags darauf fast keine Spuren mehr, die den Sport beeinträchtigten. Carsten Conrads, Turnierleiter und 1. Vorsitzender des RFV Dülken-Viersen, zeigte auf den Parcours: "Der Boden ist doch griffig." Zwischendurch wurde der Spring- als auch der Abreiteplatz von Hermann Berger immer wieder aufs Neue aufbereitet und nivelliert. Nach mehr als 15 Jahren baute Parcourschef Bernd Beckers mal wieder in der Schirick die Hindernislinien. Das L-Springen mit Siegerrunde am Ende der Pferdeleistungsschau bildete noch einmal einen Höhepunkt, bei dem von vornherein festgeschrieben war, dass die zehn besten Reiter aus dem Normalumlauf das Finale bestritten. Dass die Reiter dabei am schnellsten und ohne Fehler bleiben wollten, hatte einen besonderen Grund. Der beste Reiter reitet als letzter Teilnehmer in die Siegerrunde und hat meist noch alles in der Hand, um den Sieg an sich zu reißen. Die frühere Dülken-Viersenerin Vanessa Zerressen (RFV Hubertus Anrath-Neersen) mit Eto gewann als vorletzte Starterin nach zwei abwurffreien Ritten mit den in der Siegerrunde erzielten 27,13 Sekunden vor der Ersten der zweiten Abteilung, der Günhovenerin Jaqueline Horstmann mit Dior van den Meerbeck (0/28,55). Zweite Plätze verbuchten Jonas Brückner (RFV Graf Holk Grefrath) mit Christo (0/29,26) und Sophia Block (RFV Lobberich) mit Contina S (0/29,48). Die 20-jährige Hannah Natascha Berger (RFV Dülken-Viersen) schaffte mit den Pferden Cornell, Sodona, Bonne-Fee und Checker aus der Zucht ihrer Eltern vier Siege (Stil- und L-Glücksspringen sowie in der A- und L-Springpferdeprüfung).

Quelle: RP
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