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Lokalsport
Letztes Heimspiel für Lobberich

Handball. Nach einer bislang überragenden Oberliga-Spielzeit wollen sich die Handballer des TVL mit einer starken Vorstellung vom eigenen Publikum verabschieden. Zu Gast ist am Sonntag ART Düsseldorf. Von Wiltrud Wolters

Die Saison ist gelaufen, aber noch längst nicht vorbei. Die Handballer des TV Lobberich müssen zum Ende ihrer glänzenden Spielzeit noch zweimal ran. Am Sonntag (11.45 Uhr, Werner-Jaeger-Halle) wollen sie vor heimischem Publikum im letzten Heimspiel ein Fest feiern, und das natürlich mit einem Sieg krönen. Der Handball-Oberligist erwartet ART Düsseldorf. "Wir hatten in dieser Saison sehr gute Besucherzahlen. Die Besucher haben uns nie im Stich gelassen und ich glaube, dass wir das mit Einsatz und Spielqualität zurückgezahlt haben. Die Saison hat sich für die Zuschauer gelohnt", sagt Lobberichs Trainer Jurek Tomasik. Zum Abschluss möchte die Mannschaft nun am Sonntag mit den Fans feiern. "Ich gehe davon aus, dass wir was trinken werden. Und wenn das Wetter mitspielt, wollen wir grillen", meint Tomasik.

Davor aber fordert der Coach noch einmal vollen Einsatz. "Wir wollen uns nach der hervorragenden Saison vernünftig verabschieden", sagt er. Es sei "ein kleines Wunder", dass sein Team als Aufsteiger in der Meisterschaftsrunde auf Platz vier landen kann. Mit einem Sieg gegen ART Düsseldorf wäre das so gut wie sicher.

Der kommende Gegner kann die Partie ähnlich wie die Lobbericher entspannt angehen. Die Düsseldorfer brachten den Klassenverbleib frühzeitig in trockene Tücher. Sie stehen aktuell auf dem achten Platz. Für beide Teams ist es daher auch nicht mehr ganz so entscheidend, dass wichtige Akteure fehlen werden. Bei den Lobbericher verzichtet der Coach auf Christopher Liedtke. "Er hat sich die Bänder am Knie gezerrt. Ich will da kein Risiko eingehen", sagt Tomasik. Auch Christian Welzel wird wie in der Vorwoche fehlen. Er muss aus beruflichen Gründen passen. Einige andere plagen diverse Wehwehchen, so Tomasik. Sie laufen aber dennoch auf.

"Wir sind dezimiert, aber die Düsseldorfer sind auch dezimiert. Wir sehnen uns nach der Pause", meint der Trainer. Ähnlich wie die Düsseldorfer setzt Tomasik nun vermehrt auf den Nachwuchs. Die jungen Spieler erhalten die Chance, Erfahrungen zu sammeln und sich für die kommende Saison zu empfehlen. Denn auch dann sollen die Lobbericher Eigengewächse, dem Konzept des Vereins folgend, im Oberliga-Team eine starke Rolle spielen. Daneben arbeitet der Trainer jedoch auch daran, zusätzlich zu Michael Brandt noch weitere Verstärkungen nach Lobberich zu lotsen. "Es ist nicht ganz so einfach", weiß Tomasik zu berichten.

Quelle: RP
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