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Handball
Lobberich hofft auf eine Überraschung

Handball: Lobberich hofft auf eine Überraschung
Eine Szene aus dem Spiel der Lobbericher gegen Borussia Mönchengladbach in der Hinrunde. Damals verlor das Team von Trainer Jurek Tomasik (r.) 23:30. Inzwischen hat sich der TVL gefangen und hofft auf eine Revanche. FOTO: Theo Titz
Nettetal. Im Heimspiel der Handball-Oberliga ist der TVL am Sonntag vom Tabellenbild her gegen Borussia Mönchengladbach krasser Außenseiter. Doch die Gastgeber trauen sich trotzdem zu, ihren jüngsten Aufwärtstrend fortzusetzen. Von Wiltrud Wolters

Am Sonntag (11.45 Uhr, Werner-Jaeger-Halle) erwarten die Oberliga-Handballer des TV Lobberich den Rivalen Borussia Mönchengladbach. In der vergangenen Saison gehörten die beiden Siege der Lobbericher, die lange um die Tabellenspitze mitspielten, zu den Höhepunkten. In dieser Spielzeit muss sich die Mannschaft von Jurek Tomasik aufgrund der personellen Probleme in der Hinrunde weiter hinten einsortieren.

Dennoch rechnen sich die Lobbericher nun gegen den Tabellenvierten durchaus etwas aus, denn die Verantwortlichen beim TV Lobberich wissen ganz genau, mit wem sie es zu tun bekommen. Der Spielplan macht es möglich: In schöner Regelmäßigkeit beobachten die Lobbericher ihren jeweils nächsten Gegner im Spiel gegen die Borussen. Erst letzte Woche sah Tomasik die Borussen bei ihrer 24:26-Niederlage beim Tabellenzweiten in Langenfeld. "Sie haben lange gekämpft", sagt er. Er hat insofern auch keine Mühe genau zu erläutern, wer bei den Borussen wie spielt. Er weiß auch, an welchen Rädchen man drehen muss, um den Gegner ein wenig aus dem Rhythmus zu bringen. Indes weiß er nicht, ob seine Mannschaft das tatsächlich so umsetzen kann. "Zwischen Langenfeld und uns ist schon noch ein Unterschied, aber wir sind jedenfalls auf alles vorbereitet", sagt er. Nach drei Siegen und einem Unentschieden in Folge herrsche eine positive Grundstimmung im Team. Die Nachwehen der Karnevalstage haben seine Schützlinge in dieser Woche aus den Beinen gelaufen. "Es war ganz normal Training. Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps", meint der Trainer mit Blick auf mögliche närrische Aktivitäten.

Trotz des Aufwärtstrends der Lobbericher bleiben die Gäste aus Mönchengladbach selbstbewusst. "Wir gehen mit dem nötigen Ehrgeiz an die Sache und wollen uns mit einem Sieg weiter oben festsetzen", sagt Borussia-Vorstandsmitglied Bodo Grewe. Für ihn und seine Truppe zählt nur die Qualifikation für die Nordrheinliga. Auch wenn der Verein durch Verletzungen, den Weggang von Björn Marquardt zum Zweitligisten Bayer Dormagen und den geplanten Trainerwechsel von Tobias Elis hin zu Jörn Ilper, der dann im Winter doch nicht zustande kam, ebenfalls schwere Zeiten durchgemacht hat. "Wir haben das bisher gut gemacht und unsere Leistung gehalten. Wir brauchen uns nicht zu verstecken", sagt Grewe.

Quelle: RP
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