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Handball
Lobberichs Frauen haben sich Respekt erarbeitet

Nettetal. Handball-Oberligist reist morgen nach Mettmann.

Das 28:28 gegen den Titelspiranten TV Walsum-Aldenrade der Handballfrauen des TV Lobberich hat die Oberliga sicher aufhorchen lassen. Vor dem Auswärtsspiel morgen bei Mettmann-Sport hat sich das Team mittlerweile den Respekt der anderen Mannschaften erarbeitet und wird sicherlich nicht mehr unterschätzt.

"Sicherlich haben wir gegen Walsum mit der entsprechenden Härte gespielt, das verlange ich aber von meiner Mannschaft", betont Trainer Marcel Schatten. "Dabei sind wir aber keinesfalls unfair zu Werke gegangen. Die Abwehr entwickelt sich immer mehr zum Prunkstück und daran werden wir auch weiterhin arbeiten." Das jüngste Spiel zeigte aber auch deutlich auf, dass die Konzentration bis zum Schlusspfiff hochgehalten werden muss, denn selbst ein noch so beruhigender Vorsprung ist kein Garant für einen Erfolg. So soll es morgen Abend auch in Mettmann sein. Die Gastgeberinnen sind bis dato hinter ihren eigenen Erwartungen zurückgeblieben und zieren mit lediglich einem Erfolgserlebnis den vorletzten Tabellenplatz, allerdings fehlte auch immer wieder die eine oder andere Spielerin wegen einer Verletzung. "Den Gegner zu unterschätzen wäre fahrlässig", glaubt Schatten. "Meine Mannschaft will in einigen Situationen noch zu viel, und dann kehrt ab und an der Schlendrian ein." In Mettmann muss der Lobbericher Trainer auf Jennifer Kott (familiär verhindert) und Katharina Weiss (beruflich verhindert) und hinter dem Einsatz von Hannah Keutmann (Schulterverletzung) steht noch ein Fragezeichen. Nur wenn Keutmann ausfällt, erwägt Schatten, den Kader mit der einen oder anderen Spielerin aus der eigenen weiblichen Jugend zu ergänzen. Dafür ist Rebecca Dappen wieder mit von der Partie, was für die Gäste deutlich mehr Variationsmöglichkeiten im Rückraum beinhaltet.

Mettmann agiert häufig mit einem Wechsel von Abwehr und Angriff. In der Offensive kommen zumeist großgewachsene Spielerin zum Einsatz, während die Offensive von kleineren und agileren Spielerinnen geprägt wird. Aus dieser Wechselkonstellation will Lobberich Kapital schlagen.

(alpa)
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