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Lokalsport
Nach dem souveränen Aufstieg personell mächtig zugelegt

Nettetal. Die Frauen-Mannschaft von Union Nettetal freut sich auf die neue Spielzeit in der Fußball-Bezirksliga. Platz im oberen Tabellendrittel wird angepeilt.

Im Lager der Frauenfußballerinnen von Union Nettetal freut man sich richtig auf die neue Saison. Der Grund ist verständlich: Die Schützlinge des Trainergespanns Stefan Terporten und Detlef Küchler sind nach einer grandiosen Saison in der Kreisliga mit 21 Siegen in 22 Spielen und der damit verbundenen Meisterschaft souverän in die Bezirksliga aufgestiegen.

"Das ist natürlich toll, dass wir gleich im ersten Jahr den Aufstieg geschafft haben", erzählt das Trainerduo. "Klar war die Meisterschaft schon eine riesige Sache für uns, aber auch schon der vierte Platz beim Hallenmasters in Dülken war toll." Auch in der nächsten Spielzeit führt das Trainerduo Terporten/Küchler weiter die Regie. Und der ohnehin schon starke Kader wurde noch einmal mächtig aufgestockt. Gleich 23 neue Spielerinnen rücken in den großen Kreis der ersten Mannschaft auf. Gleich 21 Spielerinnen kommen aus der überaus erfolgreichen eigenen Jugendmannschaft, die in der Niederrheinliga spielt. Hinzu kommen noch Alissa Brockes vom BSV Leutherheide und die reaktivierte Spielerin Jana List. "Aufgrund des sehr großen Kaders haben wir uns dazu entschlossen, dass wir in der neuen Saison zudem eine zweite Mannschaft am Meisterschaftswettbewerb teilnehmen lassen", sagt Trainer Stefan Terporten. "Trainiert wird aber mit dem gesamten Kader beider Mannschaften."

Und dass Union Nettetal auf dem besten Wege ist, auch im Frauenfußball mittelfristig im Grenzland zu den führenden Mannschaften zu gehören, verdeutlichen die Nachwuchsmannschaften. Die U 17 spielt auch in der neuen Saison weiter in der Niederrheinliga, trainiert wird die Mannschaft von Achim Jans und Dirk Fiethen. Hinzu kommt eine U 15 und eine U 13-Mannschaft. "Wir basteln gerade noch daran, dass wir auch eine U 11-Mannschaft in den Wettbewerb schicken, da wir in der U 13 gleich 24 Spielerinnen im Kader haben", sagt Stefan Terporten. Und welche Ziele haben sich die erste und zweite Frauen-Mannschaft für die neue Saison gesteckt? "Wir können im oberen Drittel mitspielen", sind sich die beiden Trainer auffällig einig.

(ms)
 
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