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Reitsport
Reiter beklagen Mitgliederschwund

Nettetal. Bei der Kreisversammlung wurden alle Turniertermine für 2017 festgelegt.

Die grüne Saison der Reitvereine im Pferdesportverband Kreis Viersen ist noch nicht ganz abgeschlossen, da haben sie schon bei ihrer Kreisversammlung in Schaag die neuen Termine für 2017 festgelegt. Und es sieht gut für den Pferdesport im Kreis Viersen aus: Alle gängigen Turniere wurden angemeldet. Der RFV Dülken-Viersen erklärte sich bereit, für das Wochenende 15./16. Juli das Kreisturnier auf seiner großzügigen Pferdesportanlage in der Schirick zu auszurichten. Der zweite Aktionstag rund ums Pferd ist ebenfalls auf der Dülkener Anlage am 2. September zu Gast.

Dabei setzt der PSV Viersen erneut auf die große Unterstützung des Kreissportbundes Viersen, um an die Schulkinder heranzukommen und sie für den Pferdesport zu begeistern. Ulrich Schulze, Vorsitzender des Pferdesportverbandes Kreis Viersen, appellierte an die Vereinsvertreter und rührte jetzt schon kräftig die Werbetrommel: "Das ist eine reine Werbeveranstaltung für unseren Sport. Ihr seid aufgerufen, euch dort mit entsprechenden Informationsständen darzustellen." Er erinnerte daran, dass der Pferdesportverband Rheinland über einen großen Mitgliederschwund klagt. Auch am Kreisverband Viersen ging die Entwicklung nicht spurlos vorbei - mit 300 Abmeldungen bei über 3000 Mitgliedern. "Das tut weh. Wir müssen versuchen, diese Entwicklung aufzuhalten", sagte Schulze. Einen Ausrichter für den Neujahrsempfang 2017 gibt es noch nicht.

Mit dem Rettungshänger, der nach der Pferdeleistungs-Ordnung (LPO) für jedes Reitturnier zwingend vorgeschrieben ist, waren die Viersener Pferdesportler einst Vorreiter im Pferdesportverband Rheinland. Nun machte der Kreisverband die bittere Erfahrung, dass er in die Jahre gekommen ist. "Die Vereine müssen ihn pflegen, der gehört uns allen", sagte Schulze. Der Kreisverband holt jetzt einen Kostenvoranschlag ein, um ihn wieder auf Vordermann zu bringen - gegebenenfalls muss sogar ein neuer Hänger her.

Mit der Dressurmannschaft des Kreises klappte es beim CHIO in Aachen nicht so und vor dem Landesturnier erfolgte wegen zweier kranker Pferde eine Absage. Ihr Erfolgstrainer Hans-Werner Rix wurde am Dienstag 80 Jahre und hört aus Altersgründen auf, deswegen muss ein neuer Trainer gefunden werden. Apropos Landesturnier: Die Veranstaltung in Kreuzau geriet in Kritik, weil dort einige Dinge nicht so in Ordnung waren, wie der Boden im Springparcours. "Wir haben bald Verbandsausschusssitzung. Da müssen alle Kritikpunkte angesprochen werden", erklärte Schulze.

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