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TV Lobberich sehnt nächsten Sieg herbei

Lokalsport: TV Lobberich sehnt nächsten Sieg herbei
Wollen die Lobbericher im Heimspiel gegen die Reserve des Bergischen HC eine Chance haben, sind sie auf die Tore ihres Rückraumschützen Richard Pasch angewiesen. FOTO: Franz-Heinrich Busch
Nettetal. In Gestalt der Reserve des Bergischen HC ist in der Handball-Oberliga aber wieder ein starker Gegner in Lobberich zu Gast. Der BHC kommt mit dem Selbstvertrauen des Sieges gegen Mönchengladbach. Von Wiltrud Wolters

So langsam ist es für die Oberliga-Handballer des TV Lobberich an der Zeit, Punkte nachzulegen. Am Sonntag, wegen des Volkstrauertages erst leicht verspätet um 13 Uhr, startet die Mannschaft in der heimischen Werner-Jaeger-Halle gegen den Bergischen HC II den nächsten Versuch. Dem Sieg zum Saisonauftakt gegen Aufsteiger TSV Aufderhöhe will der TV Lobberich gegen die Junioren des BHC den zweiten doppelten Punktgewinn folgen lassen.

Das Ansinnen ist wie in den vergangenen Wochen auch durchaus ambitioniert, denn sechs Niederlagen in Folge spülten die Lobbericher an das Tabellenende. Mit 2:12 Punkten steht der TV Lobberich auf dem vorletzten Platz. Allein die Tatsache, dass Schlusslicht DJK Unitas Haan ein Spiel mehr bestritten und verloren hat, bewahrt die Lobbericher im Moment davor, die Rote Laterne tragen zu müssen. In Gestalt des Bergischen HC II kommt nun ein Team mit einer ganz breiten Brust nach Lobberich. Die Junioren des BHC profitierten in der Vorwoche vom massiven Torhüterproblem bei Borussia Mönchengladbach und besiegten die Borussen 26:25. Bei den Borussen fällt Stammtorhüter Sven Plath, ehemals SG Dülken, schon lange aus. Die Nummer zwei Michael Biskup ist ebenfalls verletzt und nun fehlt auch noch Aushilfe Didi Grotelaers verletzt. Grotelaers, der schon für Kaldenkirchen und Dülken spielte, verlor beim BHC nach einem Kopftreffer eine Zahnbrücke und musste sich einer zahnmedizinischen Operation unterziehen. Der BHC schraubte mit diesem Sieg sein Punktekonto auf 7:7 Punkte und stärkte seine eigenen Ambitionen in Richtung der Qualifikation für die Nordrheinliga. "Dass sie Borussia bezwungen haben, sagt einiges über ihre Stärke", meint Lobberichs stellvertretender sportlicher Leiter Hendrik Schönkes.

Der BHC holte seine Siege bislang ausnahmslos zu Hause. In der Fremde gab es nur einen Punkt. Allerdings ist das 22:22 beim VfB Homberg auch nicht die schlechteste Visitenkarte, denn im Vergleich dazu verlor der TV Lobberich gegen Homberg 22:39. Die Lobbericher beobachteten den BHC einige Male. Im Vergleich zur vergangenen Saison habe sich das Team nicht so gravierend verändert, registrierten die TVL-Verantwortlichen. Den Verlust von Abwehrchef Michael Romanov zum Ende der vorigen Spielzeit kompensierten sie vor allem mit jungen Kräften wie den Kreisläufern Sam Lindemann und Mats Heyde. Die Akteure sind durchweg exzellent ausgebildet und setzen im Angriff auf Dynamik. Die Mannschaft von Trainer Patrick Luig kann darüber hinaus ein hohes Tempo gehen. Für die nach wie vor personell gebeutelten Lobbericher kommt es zunächst darauf an, die Gäste in ihrem Spielfluss zu stören.

Quelle: RP
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