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Schwalmtal
Eine neue Fahne für die Ungerather Schützen

Viersen. Die St.-Johannes-von-Nepomuk-Bruderschaft Ungerath hat eine neue Fahne. Am Sonntag wird sie in einem Feldgottesdienst im Festzelt feierlich geweiht. Die bisherige schmucke Fahne stammte aus dem Jahr 1970. An ihr hatte der Zahn der Zeit genagt. Da aber das Motiv mit Johannes von Nepomuk, Maria Magdalena und einem weiteren Heiligen so typisch für die Bruderschaft ist, entschloss man sich, keine neue Fahne zu entwerfen, sondern die bisherige originalgetreu nachbilden zu lassen.

Als Partner hierfür konnten die Schützen die Abtei Mariendonk gewinnen. "Es war uns wichtig, dass die Arbeit mit einem Bezug zur Region und zum Schützenwesen ausgeführt wird", betont Präsident Peter Maaßen. Zu 95 Prozent sei die Fahne in Handarbeit hergestellt worden. Ein halbes Jahr dauerte es von der Auftragserteilung bis zur Übergabe an die Schützen.

Weil eine solche Fahne teuer ist, freut sich die Bruderschaft, dass sie von den örtlichen Geldinstituten mit großzügigen Spenden unterstützt worden ist.

Tobias Hansen, Geschäftsstellenleiter bei der Sparkasse Waldniel ist selbst in einer Schützenbruderschaft aktiv. Ihm fiel es leicht, das Ansinnen der Ungerather Schützen zu verstehen und zu unterstützen. "Zum Glück haben wir die Erlöse aus dem PS-Sparen, mit denen wir hierzu beitragen können", sagt er. "Das Schützenbrauchtum in unserer Region verdient Anerkennung und Unterstützung für sein herausragendes gesellschaftliches Engagement. Viele Mitglieder der Bruderschaften sind auch unsere Kunden. Mit unserem finanziellen Engagement können wir unseren Kunden und der Region etwas von unserem Erfolg zurückgeben.", so Michael Willemse, Vorstand der Volksbank Viersen eG. (hah)

Quelle: RP
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