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Prinzenpaar
Mercedes stattet das Prinzenpaar mit Fahrzeugen aus

Viersen. Etwas skeptisch blickte Josef Kaes zu Prinz Edi I. und Prinzessin Dani II. Dem Leiter der Mercedes-Benz-Niederlassung Mönchengladbach war etwas mulmig zu Mute. Das Viersener Prinzenpaar war gekommen, um die Fahrzeuge für die Session in Empfang zu nehmen. Die Tollitäten erhielten eine E-Klasse und Senatspräsident Frank Schiffers eine C-Klasse. Damit düsen die Karnevalisten in den kommenden Wochen zu ihren Terminen.

Josef Kaes fragte sich jedoch: Was soll das große Messer? Seit vielen Jahren unterstützt der Autobauer die Karnevalisten. Damit ist nun Schluss. "Es ist das letzte Mal, dass die Daimler AG Autos zur Verfügung stellt", verkündete Kaes. Die Niederlassung in Mönchengladbach wird geschlossen. Das heißt aber nicht, dass es künftig keine Autos mehr gibt. Die Herbrand-Gruppe wird die Niederlassung übernehmen und die Karnevalisten hoffen, dass auch sie künftig Partner des Karnevals wird.

Prinz Edi I. konnte schnell aufklären, was es mit dem großen Messer auf sich hat. "Ich habe ein Schwert mitgebracht. Ihr habt uns viele Jahre lang unterstützt und dem Karneval sehr geholfen. Daher ist es nun an der Zeit, Herrn Kaes zum Ritter zu schlagen", erklärte der Prinz. Josef Kaes kniete nieder und Edi I. holte mit dem Schwert aus. "Machen Sie sich keine Sorgen. Ich habe das noch nie gemacht", scherzte er. Die Ohren des Niederlassungsleiters blieben schließlich unbeschadet.

Josef Kaes dürfe sich künftig "Ritter zum Stern" nennen. "Wir haben in diesem Jahr ein tolles Motto und Mercedes passt gut dazu. Ihr seid ein Teil unseres Rummelplatzes", lobte Frank Schiffers den Autobauer. Neben den Viersener Tollitäten bekamen auch das Mönchengladbacher Prinzenpaar Michael II. und Prinzessin Niersia Monika, sowie der Vorstand des Mönchengladbacher Karnevalsverbands Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. (cli)

Quelle: RP
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