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Wermelskirchen
Ausstellung über das Schicksal einer jüdischen Familie

Wermelskirchen. Nur noch selten gibt es die Gelegenheit, mit Menschen zu sprechen, die den Zweiten Weltkrieg erlebt haben. Möglich wird dies im Rahmen der Ausstellung "Wenn ihr hier ankommt... Schicksal einer jüdischen Familie zwischen Kindertransport und gescheiterter Emigration", die am Dienstag, 12. Januar, 10 Uhr, im Kreishaus Heidkamp (Am Rübezahlwald 7) eröffnet wird.

Die Wanderausstellung des Richters und Sachbuchautors Christoph Gann thematisiert den Lebensweg der jüdischen Familie Mosbacher aus Meiningen. Dieser gelingt es, ihre zwölfjährige Tochter Eva mit einem Kindertransport nach London in Sicherheit zu bringen. Die Eltern selbst wollen später nachkommen, werden aber vorher deportiert.

Die Ausstellung thematisiert beispielhaft das Schicksal der Familie und beleuchtet den Aspekt der Kindertransporte. Von 1938 bis 1940 gelang es, etwa 10.000 jüdische Kinder nach England zu holen. Einer von ihnen ist Hellfried Heilbut aus Freital, der seit Jahren in Bergisch Gladbach lebt. Als Zeitzeuge wird er von seinen Erlebnissen berichten.

(BM)
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