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Wermelskirchen
Awo will Verträge in Wermelskirchen kündigen

Wermelskirchen. Die Stadt Wermelskirchen wird wohl neue Träger für die Kita an der Jörgensgasse, die fünf offenen Ganztagsschulen und die Schuldnerberatung suchen müssen. "Die Arbeiterwohlfahrt Rhein-Oberberg will die Verträge kündigen": Mit dieser Nachricht rückte der Sozialdezernent Jürgen Graef in den gestrigen Jugendhilfeausschuss raus.

Die Awo ist durch die Tarifsteigerungen in eine finanzielle Schieflage geraten. Sie hat ein Loch von rund 870.000 Euro. Sie wird wohl Trägerschaften in den Einrichtungen dieser beiden Kreise abgeben. "Die Kündigung liegt noch nicht vor. Sie muss bis zum 28. Februar eingehen, sonst läuft es so weiter", sagte Graef. Er gehe davon aus, dass sie komme.

Vorsitzender Michael Schneider hatte im Jugendhilfeausschuss nachgefasst und wollte den aktuellen Stand wissen. Graef berichtete über das Gespräch zwischen Kreisvorstand und Verwaltungsvorstand.

Bei einer Kündigung werde sich der Schulausschuss mit der künftigen Ausgestaltung der Ganztagsschulen beschäftigen müssen, sagte Graef gestern. "Wir haben die Ankündigung der Awo hingenommen und haben noch keine Lösung", sagte er. Auch über die Konsequenzen der Stadt blieb Graef im öffentlichen Teil der Sitzung sehr wortkarg. "Es gibt noch keine Überlegungen in der Stadtverwaltung."

(tei.-)
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