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Wermelskirchen
Die "Good News Singers" verbreiten gute Laune

Wermelskirchen. Dass das weltbekannte "Pata Pata" aus den 1950er Jahren der südafrikanischen Sängerin und Apartheids-Gegnerin Miriam Makeba ein fröhlicher Klassiker ist, der zum Tanz auffordert, wird niemand von der Hand weisen. Trotz Aufforderung durch die beiden Moderatoren Conny und Gunther vom Stein klappte es mit dem Tanzen beim Konzert der Wermelskirchener "Good News Singers" in der nahezu voll besetzten Stadtkirche am Markt nicht ganz - dafür war es in den Bänken des Gotteshauses dann vielleicht doch zu eng. Aber das Publikum klatschte beschwingt im Rhythmus mit, als die 30 Sänger den Hit anstimmten.

An zwei Konzerttagen am Wochenende lockten die "Good News Singers" über 600 Besucher in die Stadtkirche zu den Auftritten, die die Sänger selbst liebevoll "Hauskonzerte" nennen, weil sie als "Heimspiel" den jährlichen Höhepunkt im Kalender des Chores bilden. Erstmals traten die "Good News Singers" mit ihrer Leiterin Silke Vogel bei den "Hauskonzerten" mit der musikalischen Begleitung durch die "Stephanus Combo" von der evangelischen Kirchengemeinde Hilgen-Neuenhaus auf. Wir sind ein Chor der evangelischen Kirchengemeinde, unsere musikalische Liebe ist aber breiter, wie man an unserem Motto 'Gospel und mehr' ablesen kann. Diese Vielfältigkeit macht uns sehr viel Spaß", sagte "Good News Singers"-Organisator Jörg vom Stein im Gespräch mit dieser Zeitung. Der Chor absolviert vier bis sechs Auftritte pro Jahr. "Für unsere Hauskonzerte bereiten wir uns das ganze Jahr lang vor. Das Programm stellen wir zur Hälfte aus bestehendem Repertoire und zur anderen Hälfte aus neuem Material zusammen."

Die Vielfalt des zweistündigen Programms sorgte für ein kurzweiliges Konzert: Spirituals, Rhythm'n'Blues und Soul erinnerten daran, dass viele Stile aktueller Pop-Musik ihre Wurzeln im Gospel haben. Mit "Monday, Monday" oder "California dreaming" schlug der Chor eine Brücke in die Hippie-Ära, mit "Somewhere over the rainbow" zur Film- und Musical-Musik.

Das Publikum war sichtlich angetan. "Die Freude an der Musik treibt uns hierher", waren sich Elisabeth (25 Jahre) und Clara Schmees (29) sowie Jochen Krämer (33) und Inge Solbach (77) einig, die gemeinsam das Konzert besuchten.

(sng)
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