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Wermelskirchen
SPD verzeichnet wieder mehr Mitglieder

Wermelskirchen. Der drastische Mitgliederschwund scheint gestoppt. Musste der SPD-Ortsverein in der Zeit von 2007 bis 2016 noch einen Rückgang von 40 Mitgliedern auf 103 hinnehmen, scheint diese Talfahrt nun beendet. Von 2015 auf 2016 verlor die SPD nur ein Mitglied, im laufenden Jahr konnte sie bereits acht neue Anmeldungen registriert werden.

Vorrangige Aufgabe der Sozialdemokraten in Wermelskirchen sei es, nach der anstrengenden Zeit der Wahlkämpfe nun Mittel und Wege zu finden, um junge Leute anzusprechen und mehr in die Parteiarbeit einzubinden. Diese Marschrichtung gab die Ortsvereinsvorsitzende Petra Weber bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte "Centrale" aus. Die Anwesenden bestätigten Petra Weber für weitere zwei Jahre einstimmig in ihrem Amt. "Die Mitgliederentwicklung ist tendenziell rückläufig. Das liegt in erster Linie an Sterbefällen und Austritten von Mitgliedern in höherem Alter", bilanzierte Kassierer Sebastian Fürsich in seinem Bericht, aber: "Durch die jüngsten Eintritte in die Partei gucken wir positiv gestimmt in die Zukunft." Er verwies auf den hohen Altersdurchschnitt aller Mitglieder von 60 Jahren: "54 Prozent unserer Mitglieder sind über 60 Jahre alt." Finanziell schloss der Ortsverein das Jahr 2016 mit einem Ergebnis von 6.700 Euro ab (etwa 3.000 Euro über Plan). Für 2017 rechnet der Wirtschaftsplan des Kassierers mit einem Überschuss von 1.370 Euro. Kritisch merkte die Vorsitzende an: "Den Schwung nach Rainer Bleeks Wahl zum Bürgermeister für uns als Partei mitzunehmen, ist uns noch nicht so gelungen, wie ich es mir gewünscht habe."

(sng)
 
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