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Kunstrasenprojekt
Boulefreunde fürchten um ihre Spielfläche

Wermelskirchen. Der Schwanenplatz und der Sportplatz an der Schwanenhalle waren am Sonntag Austragungsort der Landesmeisterschaften Petanque NRW für Frauen. Auch Mitgliedern der Boulefreunde Wermelskirchen nahmen daran teil. Bei nicht immer beständigen Wetterverhältnissen und einem elfstündigen Spielmarathon sicherten sich Andrea Franken, Maria Heuser und Anacleta Wüster mit vier Siegen den 11. Platz in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld sichern. In diesem Jahr hat das nicht zur Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften ausgereicht. Auf Platz 27 landeten ferner mit drei Siegen Sandra Pahl, Lisa Pahl und Beata Grabka. Aus der Nachbarschaft konnten sich jedoch die Damen des befreundeten Vereins aus Witzhelden, Ingrid, Janina und Michele Löhr mit vier Siegen für die DM qualifizieren.

Die Ausrichtung von zukünftigen Veranstaltungen ist mit Blick auf den geplanten Kunstrasenplatz am Schwanen derzeit fraglich. Der Austragungsort Wermelskirchen war auch schon in der Vergangenheit aufgrund seiner hervorragenden Logistik erste Wahl bei Meisterschaften des Landes-Petanqueverbands oder Turnieren der Boulefreunde Wermelskirchen. Der Schwanenplatz selbst reicht für die meisten Veranstaltungen dieser Art nicht aus.

Am Sonntag war auch Kommunalpolitiker Rainer Bleek (SPD) vor Ort, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Der Vorstand der Boulefreunde hofft auf eine Kompromisslösung neben dem geplanten Kunstrasenkleinspielfeld, sollte dieser realisiert werden. Matthias Pahl: "Bisher konnte der Ascheplatz gemeinsam mit dem Fußballsport genutzt werden. Wir wollen dem Kunstrasenprojekt in Wermelskirchen nicht im Wege stehen, bitten aber auch um Verständnis für die Interessen von kleinen Vereinen wie den Boulefreunden Wermelskirchen, die ohnehin nur mit einem Minibutget arbeiten."

(BM)
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