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Leben & Lernen
Gymnasium für sein MINT-Angebot geehrt

Wermelskirchen. Der Begriff "MINT" hat im schulischen Bereich nichts mit Pfefferminz zu tun. Aber offensichtlich schmeckt den Schülern des Gymnasiums Wermelskirchen das Angebot ihrer Schule in den Fachbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ähnlich. Die gemeinsame Initiative von Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) "MINT-Zukunft schaffen" zeichnete jetzt das hiesige Gymnasium für drei Jahre als MINT-freundliche Schule aus.

"Unsere Schule versucht, nach besten Kräften die Begeisterung für die MINT-Bereiche zu wecken", sagte Lehrerin Henrike Furken, die MINT-Koordinatorin des Gymnasiums. "Die entsprechenden Begabungen der Kinder sollen so frühzeitig gefördert werden." Es gehe darum, die Schüler nachhaltig für zukunftssichere MINT-Berufe zu begeistern. Allgemein beklage die Wirtschaft einen Fachkräftemangel in diesen Gebieten. Und zwar nicht nur im akademischen Bereich. Das Gymnasium erhielt zum ersten Mal diese Auszeichnung zusammen mit 51 anderen Schulen. 44 Schulen wurden bereits zum zweiten Mal geehrt. Die Auszeichnung richtet sich nach strengen Regeln. Wichtig ist das Angebot der Schulen für ihre Schüler.

Das Wermelskirchener Gymnasium punktete mit Wettbewerben und Kursen wie "Jugend forscht", Känguru-Mathewettbewerb und "Physik-Olympiade". Außerdem stehe ein umfangreiches Angebot bereit an Leistungskursen, Arbeitsgemeinschaften, Förderkursen, Differenzierungskursen und Projekten im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich, sagte Ralf Kießwetter, Lehrer im Fachbereich Physik. Hinzu kommen noch außergewöhnliche Angebote wie Teilchenphysik, Astrophysik, Chemieshow, Dinosaurier-AG, Schulimkerei-AG, elektronische Spürhunde oder Bierbrauen. "Ohne die finanzielle Unterstützung der außerschulischen Partner aus Wermelskirchen und der Region wäre dieses Angebot nicht möglich", sagte Schulleiterin Marita Bahr. Verbunden mit der Auszeichnung sei die Teilnahme der Schüler am umfangreichen "MINT-MAX-Programm", dem Partnerprogramm für MINT-freundliche Schulen. Und damit ist dieser "MINT-Drops" noch lange nicht gelutscht. Wirtschaft sowie Fach- und Wissensverbände unterstützen die ausgezeichneten Schulen. Zudem steht die Ehrung der Schulen unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz. BERND GEISLER

Quelle: RP
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