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Wesel
250.000 Euro fürs Otto-Pankok-Museum

Wesel. Gute Nachrichten aus Düsseldorf für Hünxe: Die Otto-Pankok-Stiftung kann mit einem kräftigen Zuschuss der Nordrhein-Westfalen-Stiftung in Höhe von bis zu 250.000 Euro rechnen. Mit diesem Geld soll die Dauerausstellung des Otto-Pankok-Museums erweitert und neu konzipiert werden. Das beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter Vorsitz des früheren NRW-Wirtschaftsministers Harry Kurt Voigtsberger. Das ehemalige Rittergut Haus Esselt war der Alterssitz des Malers Otto Pankok. Das Anwesen, das neben dem Haus Esselt auch noch eine Museumsscheune und einen Künstlergarten umfasst, soll nun als Kultur- und Bildungsort weiter entwickelt werden.

Durch einen grundlegenden Umbau wird das Otto-Pankok-Museum bald größer und moderner. Insgesamt muss die Pankok-Stiftung hierfür fast drei Millionen Euro aufwenden - was ohne finanzielle Unterstützung nicht zu stemmen wäre. Der Bund, das Land NRW, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und der Landschaftsverband Rheinland beteiligen sich bereits maßgeblich an dem Vorhaben. Mit dem aktuellen Zuschuss der NRW-Stiftung wird jetzt das ehemalige Atelier Pankoks, die so genannte "Museumsscheune", als Ausstellungsort für die Kunstsammlung Pankoks ausgestattet. Damit sollen mehr Platz für Dauer- und Sonderausstellungen und auch ein Raum für Bildungsarbeit geschaffen werden.

Der Ausbau und die Einrichtung des Otto-Pankok-Museum in Hünxe wurden bereits im Jahr 1992 ganz maßgeblich von der NRW-Stiftung gefördert. Mit der Neukonzeption und dem Ausbau der Museumsscheune kann der Nachlass Pankoks, der als einer der radikalsten Künstler der modernen Malerei gilt, zukünftig wieder zeitgemäß präsentiert werden. Und das soll dafür sorgen, dass künftig mehr Besucher angelockt werden.

Das Geld für ihre Aufgaben erhält die NRW-Stiftung aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins,wie die Stiftung mitteilt.

Quelle: RP
 
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