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Schermbeck
Rexforth begrüßt Kommunenbündnis

Schermbeck. Der Schermbecker Bürgermeister setzt auf interkommunale Zusammenarbeit.

Schermbecks Bürgermeister Mike Rexforth (CDU) setzt weiter auf den engen Austausch mit Nachbarkommunen, will mit ihnen gemeinsam weitere Projekte realisieren. Er sieht in interkommunaler Zusammenarbeit ein "unverzichtbares Instrument für den zielstrebigen Ausbau der Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde". Beispielhaft nennt Rexforth in seinem Grußwort zum neuen Jahr die gemeinsame Bewerbung der Kommunen Hamminkeln, Hünxe und Schermbeck um Fördermittel für den Ausbau schneller Internet-Anbindungen in den unterversorgten Außenbereichen. Diesen Kommunen wurden vom Bund insgesamt 27 Millionen Euro Fördermittel für einen Breitbandausbau (FTTB) in unterversorgten Gebieten bewilligt (sogenannte "Weiße Flecken" mit aktuelle weniger als 30 Mbit). Die Hälfte dieses Betrages finanziert das Land NRW. Das Jahr 2017 habe in vielerlei Hinsicht die Handlungsfähigkeit der Kommune Schermbeck bewiesen, sagt Rexforth.

Er erinnert an die Neugestaltung der Außenanlagen der Gesamtschule und die Umrüstung auf energiesparende Leuchtmittel dort. An der Maximilian-Kolbe-Schule sei die Raumsituation für die "Offene Ganztagsschule" merklich verbessert worden. Unter der Bezeichnung "Neue Wildnis Dämmerwald" entsteht in Schermbeck ein aus Sicht von Rexforth "für Nordrhein-Westfalen touristisches Modellprojekt". Mit dem ersten Spatenstich zur Errichtung des Abraham-Hauses am Waldsportplatz entstehe ein neuer Treffpunkt für Integration und andere soziale sowie sportliche Veranstaltungen. Ein wichtiges Signal der Kooperation ist für Rexforth auch das Fusionsmodell bei der Bücherei.

Neben vielen weiteren Projekten soll 2018 das geplante Wirtschaftswegekonzept weiter voran gebracht werden. Zudem ist eine Neugestaltung des Raiffeisenweges als zweiter Bauabschnitt des zum Spiel- und Bewegungsraumkonzept gehörenden Sportbandes in Vorbereitung

Quelle: RP
 
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