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Hamminkeln
Ringenberger wollen bessere Issel-Dämme

Hamminkeln. Kürzlich haben sich auf Einladung der Dorfgemeinschaft Ringenberg rund 120 Einwohner im Gasthof Buschmann getroffen, um sich vom Isselverband über die Hochwassergefährdung in Ringenberg informieren zu lassen. Vielfach ist das Wasser im Ort weiterhin nicht völlig gewichen. Die Forderung der Einwohner nach einem verbesserten Hochwasserschutz hat gestern die Dorfgemeinschaft Ringenberg in einem Schreiben an Bürgermeister Bernd Romanski Nachdruck verliehen.

Christof Schmidt-Rotthauwe, Sprecher der Dorfgemeinschaft, verweist darin auf die besondere Situation Ringenbergs bei Starkregenereignissen, wie sie von Isselverband-Techniker Hengefeld erläutert worden war. Er nennt zwei Ergebnisse des Treffens. Der Wasserabfluss aus Ringenberg könne nicht durch natürliches Gefälle erfolgen. Die zwei vorhandenen Pumpen in Höhe des Hofes Brinks seien bei Starkregen nicht in der Lage, für eine ausreichende Entwässerung zu sorgen. Zudem beklagt die Dorfgemeinschaft, dass die Issel-Dämme aus Sand "ihre Aufgaben nicht mehr zuverlässig verfolgen können". Das hätten die Ereignisse der vergangenen Wochen gezeigt.

"Die Einwohner Ringenbergs erwarten deshalb, dass kurzfristig Maßnahmen geplant und umgesetzt werden, die insbesondere eine Ertüchtigung der Dämme in Ringenberg vorsehen", hieß es in dem Schreiben. Romanski soll der Forderung nach mehr Sicherheit bei den "zuständigen Stellen" Schub verleihen. Um auf dem Laufenden zu bleiben, möchte die Dorfgemeinschaft einen direkten Ansprechpartner bei der Stadt.

(thh)
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