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Schermbeck
Schüler befragen Bürger zu Flüchtlingen in Schermbeck

Schermbeck. Ein aktuelleres Thema hätten die Gesamtschülerinnen Leonie und Antonie für ihre Teilnahme am Wettbewerb "Jugend forscht" wohl kaum finden können. Sie befassen sich mit dem Thema "Flüchtlinge in Schermbeck", beobachten die Eingliederung von Flüchtlingskindern in den Schulalltag der Gesamtschule und starten heute eine "Umfrage zum Thema Flüchtlinge".

Die Zehntklässlerinnen fanden mit ihrem Thema Gehör bei Lehrerin Stephanie Herbstritt, als es um die Wahl eines Forschungsthemas für den im Frühjahr in Marl stattfindenden Wettbewerb "Jugend forscht" ging. In den vergangenen Wochen haben die Schülerinnen die Flüchtlingssituation an der Gesamtschule untersucht, mit Schülern und Lehrern gesprochen und Flüchtlingskinder im Deutschunterricht begleitet. Schüler der Jahrgänge acht und zwölf haben inzwischen den Fragebogen der Mädchen ausgefüllt. In einer zweiten Phase geht es darum, die Bevölkerung zu befragen. Bürgermeister Mike Rexforth und der ehemalige Schermbecker Pfarrer Wolfgang Bornebusch haben sich bereit erklärt, mit den Schülerinnen auf der Mittelstraße Personen anzusprechen. "Das sind die jungen Leute, die künftig unsere Schermbecker Politik gestalten sollen. Da muss der Bürgermeister einfach begeistert sein", sagte Rexforth.

Den Fragebogen kann man ab heute im Foyer des Rathauses und im Sekretariat der Gesamtschule bekommen und unter www.schermbeck.de downloaden. . Insgesamt werden sieben Fragen gestellt, deren Beantwortung anonym erfolgt und deren Auswertung für Unterrichtszwecke erfolgen soll. Die Schülerinnen werden die Antworten auswerten. Bis etwa 10. Dezember können die Fragebögen im Rathaus oder in der Gesamtschule abgegeben werden.

(hs)
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