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Wesel
Technik zum Anfassen auf dem Wertstoffhof

Wesel. Viel Betrieb ist an einem Samstagvormittag in der Werner-von-Siemens-Straße völlig normal. In der Hauptsaison stehen die Anhänger mit Grünschnitt in langen Schlangen vor den Containern, an solchen Tagen wird der Wertstoffhof der ASG zum Treffpunkt von Gärtnern, Heimwerkern und aufräumenden Familien.

Auch an diesem Samstag herrschte reger Verkehr rund um den Betriebshof, Grünschnitt sah man allerdings selten. Stattdessen kamen viele Familien mit Kindern - zum Tag der offenen Tore. Alle Abteilungen des städtischen Betriebs hatten ihren Fuhrpark ausgestellt, versehen mit Infotafeln für die Erwachsenen und jeder Menge Technik zum Anfassen für die kleineren Besucher. Besonders gut kamen dabei die Kehrmaschine und der Müllwagen mit Seitladerfunktion an: "Der Tank der Kehrmaschine müsste eigentlich gleich leer sein - die fährt seit 10 Uhr ohne Unterbrechung", stellte Betriebsleiter Ulrich Streich schmunzelnd fest. Den ganzen Vormittag standen Kinder mit ihren Eltern geduldig in der Schlange vor dem Parcours und warteten auf ihre Mitfahrgelegenheit. Kniffelig war die Aufgabe am Müllwagen. Eine Tonne mit dem Joystick zu greifen, zu entleeren und wieder hinzustellen - das erfordert Übung. Es gab noch mehrere Stationen, die sich alle um die Arbeitsbereiche der ASG drehten. Dass das Angebot so gut ankam, freute Streich: "Den ganzen Tag waren viele Kinder hier, da hat sich die Vorbereitung auf jeden Fall gelohnt." Aber auch die Erwachsenen seien mit Begeisterung und Interesse dabei gewesen.

Eine weitere Attraktion war die Kuriositätenversteigerung, in der besondere Fundstücke, wie beispielsweise eine ausgediente Parkuhr, noch ohne digitale Anzeige und Druckfunktion, unter den Hammer kamen. Angenehmer Nebeneffekt der Schnäppchenjagd: Alle Einnahmen gingen an das katholische Kinderheim Wesel.

(sb)
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