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Hamminkeln
USD: Marode Straßen bleiben Thema

Hamminkeln. Dingdens Straßen sind aktuell Thema bei der USD. Jetzt traf sich USD-Fraktionschef Helmut Wisniewski mit dem stellvertretenden Leiter des Betriebshofs, Detlef Siedenbiedel, an der Straße Am Bokern. Die letzten frostigen Wochen haben dafür gesorgt, dass die Schäden am Fahrbahnrand stark zugenommen haben. "Wir müssen handeln. Aber Flickschusterei wird es nicht bringen", sagte Wisniewski.

Löcher zu stopfen, könne nur der erste Schritt sein. Die Schäden seien zu weit fortgeschritten, so Wisniewski, deshalb werde im Rathaus über eine Komplettsanierung beraten. Auf die Ergebnisse der Arbeitsgruppe "Wirtschaftswege" will die USD nicht mehr warten.

Allerdings weitet sich das Thema Straßensanierung aus, wenn man andere Schwachstellen beleuchtet - etwa am Höingsweg oder innerorts in Dingden die Krechtinger Straße, für die seit zwei Jahren die Sanierung angekündigt ist. Anwohner fordern nun Taten.

Der Ausbau der Hohen Straße mitten in Dingden war zuletzt Thema einer Anwohnerversammlung. Dabei geht es auch um die Kosten, denn Anwohner müssen 80 Prozent der Aufpflasterung und Sanierung zahlen, die Stadt 20 Prozent. Bei fünf Euro pro Quadratmeter Grundstück sind die Kosten für Anwohner aber begrenzt. Unklar ist weiterhin die Ausführung.

Kritikpunkt an der Planung war unter anderem auch das Pflaster: Es geht darum, wie glatt das vorgeschlagene Pflaster statt des rumpeligen "Altstadtpflasters" wird. Kritik kommt vom Altenheim St.Josef-Haus, denn Pflaster sei hinderlich für Menschen mit Rollatoren. Zulieferverkehr zum Altenheim ist ebenfalls zu berücksichtigen. Einig waren sich Anwohner und Stadt über die Parkplätze: Künftig soll es im verkehrsberuhigten Bereich keine Stellplätze mehr geben. Die Stadt will in der zweiten Jahreshälfte beginnen, zu sanieren. Die Bauzeit dürfte bis zur vier Monate betragen.

(thh)
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