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Schermbeck
Vergifteter Hund: Peta setzt 500 Euro Belohnung aus

Schermbeck: Vergifteter Hund: Peta setzt 500 Euro Belohnung aus
Die Schermbeckerin Barbara Buschmann trauert um ihren Hund. FOTO: Archiv
Schermbeck. Manchmal haben kleine Berichte eine große Wirkung: Die Tierschutzorganisation Peta Deutschland ist durch den RP-Artikel vom 18. Juli über den vergifteten Hund Dago auf den Vorfall in Schermbeck aufmerksam geworden und setzt nun eine Belohnung aus.

Für Hinweise, die zur Ermittlung und Überführung des Täters oder der Täter führen, gibt es 500 Euro. "Der oder die Täter müssen schnellstmöglich gefasst werden, damit Hunde wieder sorglos ausgeführt werden können", sagt Judith Pein, die bei Peta Tierquälerei und Giftköder-Vorfälle bearbeitet. "Neben der Gefährdung für Hunde stellen die vergifteten Lebensmittel auch eine Gefahr für Kinder und freilebende Tiere dar. Hundehalter sollten bei Spaziergängen jetzt besonders aufmerksam sein und im Falle eines Verdachts auf Verzehr von vergifteten Ködern umgehend einen Tierarzt aufsuchen."

Zum Hintergrund: Wie berichtet, aß am Morgen des 11. Juli der zwei Jahre alte Bardino-Dackel-Mischling Dago von Barbara Buschmann vermutlich einen Giftköder in Höhe des Regenrückhaltebeckens an der Maassenstraße in Schermbeck. Am darauffolgenden Tag musste der Hund eingeschläfert werden. Daraufhin erstattete Buschmann Anzeige gegen unbekannt bei der Polizei und informierte das Ordnungsamt in Schermbeck.

Zeugen, die Informationen beisteuern können, wenden sich bitte telefonisch unter 01520 73 733 41 oder per E-Mail an die Tierrechtsorganisation.

(jul)
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