| 00.00 Uhr

Stadt Kempen
Kabarett im Kutschenstall: Merkel und die 70er Jahre

Stadt Kempen. Verkehrsverein veranstaltet ein Weihnachtskabarett mit Martin Maier-Bodes neuem Programm "Kabarett alternativlos".

Zum dritten Mal lädt der Verkehrsverein Kempen zu einem vorweihnachtlichen Kabarettabend ein. Diesmal mit dem wortgewaltigen Martin Maier-Bode. Sein Programm "Kabarett alternativlos" hat es in sich. Neu ist der Veranstaltungsort: am 3. Dezember findet der Kabarettabend erstmalig im Kutschenstall auf Gut Heimendahl in Unterweiden statt. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

Auch 2016 sorgt der Verkehrsverein Kempen (VVK) in der Adventszeit für ein kulturelles Highlight. Bereits zum dritten Mal veranstaltet der VVK einen vorweihnachtlichen Kabarettabend, der am Samstag, 3. Dezember, stattfindet. Diesmal ist der Düsseldorfer Martin Maier-Bode zu Gast, der bei seinem Programm "Kabarett alternativlos" die Dinge endlich einmal wie die Kanzlerin Angela Merkel alternativlos angehen möchte - mit oder ohne Raute.

Veranstaltungsort ist zum ersten Mal das Gut Heimdahl in Unterweiden, wo im schönen Kutschenstall rund 200 Besucher Platz haben werden. Einlass ist um 18 Uhr, der Beginn des Kabaretts wird um 20 Uhr sein. Die Karten kosten 32,50 Euro. Mit im Preis enthalten ist ein Abendessen. Auf der Speisekarte steht wie immer "Typisch Niederrhein": Diesmal gibt es Rheinischen Spies, als Vorspeise Nussbrot mit Rübenkrautbutter. Zum Nachtisch warten leckere Püfferkes auf die Gäste, zur Begrüßung gibt es einen Glühwein.

Bei seinem Programm spannt Martin Maier-Bode einen weiten Bogen. Von Angela Merkel bis zu seiner Kindheit in den 1970er-Jahren: Merkel regiert durch. Manchmal wisse sie zwar selbst nicht, was sie da so vor sich hin regiert, aber Hauptsache sie kann regieren. Das nenne sie dann alternativlos. Die Männer um sie herum können täglich wechseln. Sie bleibt Kanzlerin.

Maier-Bode will das endlich auch: Die Dinge mal alternativlos angehen. Aber beim besten Willen, er schafft das nicht. Ihm fällt grundsätzlich immer zu allem eine Alternative ein. Zum Job, zur Frau, sogar zur Kanzlerin. Liegt vielleicht daran, wie er damals großgeworden ist, in den 1970ern. Da gab es zu allem immer eine Alternative. Da wurde man so erzogen. Und mit dem Rüstzeug einer Kindheit in den 70ern zieht er los und muss sich die Gegenwart erklären. Und das ist gar nicht so einfach. Maier-Bode stellt sich die Frage: Waren die 70er ein evolutionärer Irrweg? Oder sausen wir gerade mit voller Wucht in eine Sackgasse? Und wenn ja: Gibt es da eine Wendemöglichkeit oder ist das dann auch alternativlos?

Martin Maier-Bode ist Autor, Regisseur, Kabarettist. Seit 2014 ist Martin Maier-Bode Mitglied des Kom(m)ödchen-Ensembles und als Autor und Darsteller am aktuellen Kom(m)ödchen-Programm. Karten können ab sofort im Vorverkauf in der Geschäftsstelle des Verkehrsvereins, bei Provinzial Christian Alberts, Orsaystraße 18, Kempen, bei Gut Heimendahl und bei Schreibwaren Becker, Engerstraße 10, erworben werden. Auch am St. Martinsabend, 10. November, können Tickets in Kempen gekauft werden: am bekannten Glühweinstand des Verkehrsvereins gegenüber dem Georgbrunnen auf dem Buttermarkt.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Stadt Kempen: Kabarett im Kutschenstall: Merkel und die 70er Jahre


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.