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Xanten
DBX-Affäre: Sieben weitere Durchsuchungen

Xanten. Die Ermittlungen zur DBX-Affäre sind immer noch nicht abgeschlossen. Wie Staatsanwalt Günter Neifer auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt, fanden am 23. Januar 2018 sieben weitere Hausdurchsuchungen statt. "Und zwar in sechs Geschäftsräumen und in einer Privatwohnung. Sechs davon in Xanten und eine im Stadtgebiet von Wesel." Neifer betont, dass es keine weitere Durchsuchung bei der Stadtverwaltung gegeben hat und dass es sich bei den Eigentümern der durchsuchten Objekte nicht um Beschuldigte, sondern um Zeugen handelt. "Aufgrund von Angaben von Verfahrensbeteiligten haben sich neue Verdachtsmomente ergeben", so der Staatsanwalt.

Zum Hintergrund: Am 27. Oktober 2015 wurde der Korruptionsskandal aufgedeckt. Damals durchsuchten Beamte des Landeskriminalamtes (LKA) die Büros des Dienstleistungsbetriebes und die privaten Räumlichkeiten des früheren Vorstands Kurt Reintjes aus Emmerich. Im April 2016 gab es eine erneute Hausdurchsuchung im Rathaus. Die Stadtspitze steht seitdem im regelmäßigen Kontakt mit dem LKA und erhielt auch schon mehrmals Akteneinsicht.

(jul)
 
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