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Frank Tatzel
"Erst bauen, wenn die Europaschüler weg sind"

Frank Tatzel: "Erst bauen, wenn die Europaschüler weg sind"
Frank Tatzel kandidiert für das Amt des Bürgermeisters. FOTO: privat
Rheinberg . Öffentlich ist das Thema in Rheinberg bisher noch nicht diskutiert worden, allerdings dürften die Pläne inzwischen allgemein bekannt sein: Der Schulhof der früheren Maria-Montessori-Förderschule an der Kurfürstenstraße soll bebaut werden.

Die Rheinische Post sprach darüber mit Frank Tatzel, parteiloser Bürgermeister-Kandidat der CDU.

Herr Tatzel, gefallen Ihnen die Pläne der Stadt?

Frank Tatzel Grundsätzlich habe ich nichts gegen eine Planung für diese Fläche. Ich halte es allerdings für wenig sinnvoll, dort etwas anzupacken, so lange die fünften Klassen der Europaschule dort untergebracht sind.

Die Europaschule wird das alte Schulgebäude voraussichtlich noch fünf Jahre nutzen müssen, denn vorher wird die Erweiterung des Schulzentrums nicht fertig sein. Würden Sie so lange warten?

Tatzel Es gibt ja einen Interessenten, der dort bald bauen möchte. Ich weiß nicht, ob man diese Pläne zeitlich nach hinten schieben könnte. Was mich wundert, ist, dass eine Bebauung offenbar schon fleißig geplant wird, aber noch niemand mit den MAP-Leuten gesprochen hat. Das Festival kann am Pulverturm nicht mehr stattfinden, wenn auf dem Schulhof gebaut wird. Die MAP-Leute müssen aber wissen, wie es weitergeht. Das weiß ich aus eigener Erfahrung von der Organisation des Stadtfestes. Auch da gilt: Nach dem Stadtfest ist vor dem Stadtfest. Bühne, Ton, Licht, Security, das braucht alles Vorbereitung.

Halten Sie den Standort denn generell für geeignet?

Tatzel Eher nicht. Man muss auch an die engen Zufahrten und die Parkplatzsituation denken. Da sehe ich Probleme.

UWE PLIEN FÜHRTE DAS INTERVIEW.

Quelle: RP
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