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Xanten
Gericht verhandelt in DBX-Affäre

Xanten. In die DBX-Affäre kommt allmählich Licht: Am Mittwoch, 26. Juli, wird vor dem Landgericht in Kleve die Klage eines Tiefbau-Unternehmens aus Xanten verhandelt, das gegen den städtischen Dienstleistungsbetrieb DBX Honorarzahlungen in Höhe von rund 20.000 Euro geltend macht.

Das Unternehmen hat Straßenbauarbeiten im Rahmen des Ausbaus der Teilstrecke Alter-Rhein-Weg in Xanten-Beek durchgeführt.

Wie das Gericht mitteilt, macht der DBX seinerseits gegenüber dem Betrieb eigene Schadensersatzansprüche geltend. Nach seiner Ansicht ist das Klage führende Unternehmen eine "Protagonistin in einem Korruptionsskandal", in dem es unter anderem an einen früheren DBX-Vorstand Schmiergelder in Höhe von insgesamt mehr als 400.000 Euro gezahlt und der Stadt ein Schaden in Höhe von mehreren Millionen Euro zugefügt haben soll.

Der DBX-Verwaltungsrat hatte im November 2015 seinen damaligen Vorstand Kurt Reintjes im Zusammenhang mit polizeilichen Ermittlungen wegen Unregelmäßigkeiten bei Vergabe und Abrechnungen von DBX-Aufträgen abberufen.

(bp)
 
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