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Lokalsport
Eine Unachtsamkeit kostet Budberg einen Zähler

Budberg. Fußball-Bezirksliga: Der SVB unterlag beim SV Walbeck trotz einer ansprechenden Vorstellung mit 0:1. Von Johannes Heiming

Ohne so recht zu wissen, wie der Leistungsstand der Mannschaft ist, fuhr Patrick Jetten, Trainer des SV Budberg, am Sonntag mit seinem Team zum SV Walbeck. Am Ende dieser Reise stand für den Aufsteiger eine bittere 0:1-Niederlage, die Jetten aber trotzdem mit einem positiven Gefühl zurückließ.

"Es gibt insgesamt nur wenig zu meckern. Wir haben viele Sachen gut gemacht und wissen jetzt auch besser, wo wir stehen", resümierte der Coach. Die Dinge, die falsch liefen, führten allerdings am Ende zu einer Niederlage, die beim Blick auf die Tabelle in Budberg natürlich niemanden begeistert. "Wir leisten uns im Prinzip eine Unaufmerksamkeit - und daraus entsteht das Tor", haderte Jetten. Bis auf den Gegentreffer nach 53 Minuten stand seine Mannschaft in der Defensive gut und ließ kaum etwas anbrennen. Lediglich in der ersten Minuten der Begegnung mussten sich die Gäste zunächst auf dem schwierigen Untergrund zurechtfinden. "Aber auch das ist uns schnell gut gelungen", fand Jetten. Seine Mannschaft nahm die Zweikämpfe an und fand den richtigen Mittelweg zwischen gepflegtem Kurzpassspiel und "ein bisschen Gepöhle", wie es Budbergs Trainer nannte. So oder so kamen die Gäste ein ums andere Mal vor das gegnerische Gehäuse, waren dann aber nicht konsequent genug oder hatten das Glück nicht auf ihrer Seite.

Den Jubelschrei auf den Lippen hatten die mitgereisten Budberger schließlich kurz vor Schluss, als sowohl Kevin Carrion als auch Robin Morawa mit ihren Schüssen am starken Walbecker Schlussmann scheiterten. "Die hält der so auch nicht mehr allzu oft", vermutete Jetten, der eine gewisse Abschlussschwäche bei seinen Spielern aber nicht unterschlagen wollte. In jedem Fall blieb das Tor der Gastgeber vernagelt. Und so musste sich der SVB ohne Punkte auf die Heimreise machen. Einen "insgesamt schmeichelhafter Sieg für Walbeck" sah Jetten, "der für die Jungs sicherlich bitter ist, für mich aber nicht so sehr".

Denn der Trainer sah viel Gutes und kann in den kommenden Wochen an den richtigen Stellschrauben drehen, damit die Ergebnisse wieder stimmen. Da würde es sicherlich nicht schaden, wenn sich die schwierige Personalsituation entspannt.

Quelle: RP
 
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