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Lokalsport
Not gegen Elend - und jetzt mit dem Rücken zur Wand

Xanten. Die Handballerinnen des TuS Xanten haben das Bezirksliga-Kellerduell gegen MTV Rheinwacht Dinslaken III mit 15:17 (7:5) verloren. "Wir wollten unbedingt gewinnen, damit wir uns ein bisschen Luft vor den letzten beiden Tabellenplätzen verschaffen. Die Voraussetzungen waren auch gut, denn wir konnten mit einer vollen Bank anreisen. Doch es hat nicht sollen sein", meinte Lena Brammen nach der Partie.

Von Beginn an fanden die Domstädterinnen nicht ins Spiel. Nicht eine TuS-Spielerin erreichte Normalform. Überhastete Abschlüsse, Fehlpässe, Fangfehler und das Auslassen klarer Chancen kennzeichneten den Auftritt der Xantenerinnen. In der Defensive leisteten sie sich zudem leichte Fehler, obwohl der Tabellenletzte aus Dinslaken kaum Druck ausübte.

Die zweite Halbzeit sollte besser werden, doch glich nach dem Wiederanpfiff kassierte der TuS eine Rote Karte. Das war eine Initialzündung für den MTV, der sich von einem 5:7-Pausenrückstand zu einer 12:8-Führung in der 49. Minute spielte.

Für die Zuschauer war es ein Spiel nach dem Motto "Not gegen Elend" - mit dem schlechteren Ende für Xanten. Beim direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt traten die Gäste-Spielerinnen viel zu harmlos auf. Nie konnten sie dieser Partie ihren Stempel aufdrücken. Brammen: "Jetzt stehen wir leider wieder mit dem Rücken zur Wand, denn wir müssen hoffen, dass uns gegen andere, wahrscheinlich stärkere Gegner, bessere Leistungen gelingen. Wir befinden uns bereits mitten im Abstiegskampf, aber wir schmeißen ganz bestimmt nicht voreilig das Handtuch hin und kämpfen weiter."

Am Samstag geht's zum Tabellenvierten, dem TV Voerde. Auch dort ist der TuS nur Außenseiter.

Quelle: RP
 
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