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Sonsbecks Krise spitzt sich zu

Lokalsport: Sonsbecks Krise spitzt sich zu
Zweikampf zweier Torschützen: Danilo Gazija (links) brachte den SV Schwafheim in Führung, Sonsbecks Florian Abel gelang postwendend der Ausgleich. FOTO: Arnulf Stoffel
Sonsbeck. Fußball-Landesliga: Der SVS unterlag beim SV Schwafheim mit 1:2. Wieder war's ein Spiel mit Höhen und Tiefen. Von Andre Egink

Im Kreisderby der Fußball-Landesliga gab's die nächste Watschen für den SV Sonsbeck. Die Partie beim SV Schwafheim endete 1:2 (0:0). Somit geht die sportliche Talfahrt mit nunmehr sieben sieglosen Spielen weiter. Der SVS kommt als Tabellenzwölfter der gefährlichen Region immer näher. Der Abstand zu den Abstiegsrängen beträgt nur noch vier Zähler. Hingegen steht Schwafheim nach dem Erfolg erstmals weit über dem Strich. Mehr noch: Die Moerser zogen mit 15 Punkten mit den Rot-Weißen gleich. Für den Lucky-Punch der Gastgeber war Stefan Schindler in der 89. Minute verantwortlich.

Thomas von Kuczkowski, der auch nach dem zweiten Spiel als SVS-Coach ohne "Dreier" dasteht, sah zwei unterschiedliche Halbzeiten. Nachdem Kapitän Tim Weichelt in der elften Minute überragend gegen Schindler pariert hatte, erspielten sich die Gäste drei Großchancen, die Danny Rankl, Yuhi Hayami und Jonas Kremer aber nicht zur Führung verwerteten. "Mit der ersten Hälfte war ich zufrieden. Da haben wir druckvoll gearbeitet", meinte von Kuczkowski, der seine Mannschaft in Durchgang zwei nicht wieder erkannte. Da fehlte auf einmal die Dynamik und das druckvolle Spiel nach vorne.

Sonsbeck agierte viel zu passiv und überließ den Hausherren die Partie. Folgerichtig traf Danilo Gazjia zum 1:0 (53.) - in dieser Phase kein unverdienter Treffer. Jedoch hatte Sonsbeck die passende Antwort parat. Florian Abel glich im direkten Gegenzug aus (54.) . Danach hatten die Gäste ihre beste Phase; Niklas Maas, Abel und Rankl innerhalb von zehn Minuten das 2:1 auf den Füßen. In der letzten Viertelstunde ging's hin und her. Beide Mannschaften agierten mit offenem Visier, was aber nicht nach dem Geschmack von Sonsbecks Chefcoach war: "In der zweiten Halbzeit war's vogelwild, das war Wild-West-Fußball. Nach dem 1:1 hatten wir die einzige Phase, in der ich dachte, dass wir das Spiel für uns entscheiden könnten. Am Ende siegte die Mannschaft mit dem größeren Willen." In der 89. Minute kam es dann, wie es kommen musste. Schindler nutzte einen langen Ball zum 2:1. Ralf Gemmer, der Trainer der Hausherren, freute sich natürlich riesig über den Heimerfolg: "Wir stehen mittlerweile stabil in der Defensive und arbeiten gut gegen den Ball. Unser Konzept war, über unsere schnellen Außenspieler zu kontern. Das sieht nicht immer schön aus, aber es hat gut funktioniert. Die Jungs haben sich für ihren riesigen Aufwand belohnt."

Es spielten: Weichelt; Kapuscinski, Vengels, Efthimiou, Prause, Schmitz (90. Fuchs), Kremer, Abel, Hayami (68. Schmidt), Maas (71. Terlinden), Rankl.

Quelle: RP
 
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