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Lokalsport
SV Budberg muss sich mit 1:1 zufriedengeben

Budberg. Frauenfußball: Niederrheinligist ließ im Derby zu viele Chancen liegen. Die "Zweite" fiel auf Abstiegsrang zurück. Von Stefanie Kremers

Die mangelnde Chancenverwertung mochten Mohamed Benkaddour und Christian Görgen, die zwei Trainer der ersten Frauen-Mannschaft des SV Budberg, ihrem Team zum Vorwurf machen. Im Lokalderby der Niederrheinliga beim GSV Moers II versäumte es die Elf, die von Nadine Spitalar erzielte Führung weiter auszubauen (18.). So musste sich der SVB mit einem 1:1 (0:1) begnügen.

Erstmals agierten die Gäste mit einer Dreierkette. Nach einer kurzen Gewöhnungsphase hatten Jenny Heinen, Marie Schneider und Yvonne Peetz die GSV-Offensive im Griff. Die beste Chance zum 2:0 verpasste Andrea Brandt nach einer halben Stunde. Die Mittelfeldspielerin setzte sich im Strafraum durch, entschied sich vorm Tor aber für die falsche Ecke. Ein flacher Schuss von Claudia vom Eyser ging nur knapp am Pfosten vorbei. Insgesamt zählten die Trainer aber wenige Torschüsse. "Wir haben zu wenig den Abschluss gesucht", monierte Benkaddour.

Die Moerserinnen agierten auch nach dem Seitenwechsel hauptsächlich über lange Bälle, mit denen sie ihre Topstürmerin Stefanie Frings (acht Treffer) suchten. Den Ausgleich erzielte der Tabellenachte dann aber nicht selbst. Nach einer Flanke in den "Sechzehner" des SVB köpfte Schneider den Ball unhaltbar in die eigenen Maschen. "Wir sind über das Ergebnis nicht glücklich, müssen aber zufrieden sein", bilanzierte Benkaddour. Es spielten: Fricke; Steffans, Peetz, Wirtz, Heinen, vom Eyser, Brandt, Schmitz, Engbers, Schneider, Spitalar.

Die Luft für den SV Budberg II wird im Keller der Frauen-Landesliga immer dünner. Gestern verlor der Aufsteiger das fünfte Spiel in Folge und steht jetzt auf einem Abstiegsrang. "Wir wussten, was auf uns zukommt", äußerte sich Coach Daniel Kühn zur aktuellen Lage. Bei Arminia Klosterhardt stand am Ende ein deutliches 1:5 (1:2) zu Buche, was laut Kühn auch in der Höhe in Ordnung ging. Seine Elf fand zu keiner Zeit ins Spiel rein. Nach den ersten beiden Gegentreffern (18./24.) gab es durch das Anschlusstor von Annika Michel (34.) noch ein kurzes Aufbäumen.

In der Pause hatte sich der SVB für Hälfte zwei einiges vorgenommen und lief ins offene Messer. Drei Mal ließ sich Budberg zum Endstand auskontern (59./65./80.). Die Gründe für den Auftritt möchte der Trainer unter der Woche mit seinen Spielerinnen analysieren.

Quelle: RP
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